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Möglichkeiten vom Home-Office aufgrund eines "Pflegefalls" daheim?

TS
Tanja S.
Aug 2024 bearbeitet

Guten Tag

ich möchte gerne heruasfinde, ob ich als Büroarbeitering Chancen hätte meine Arbeit vollständig auf Home Office umzulegen. Momentan dürfen wir schon zwei Mal die Woche vom Home Office aus arbeiten und an den andren zwei Tagen sollten wir dann iim Büro sein.

Ich habe nun jedoch eine besondere Situation Daheim. Mein Partner ist erkrank und bedarf täglicher Unterstützung hier und da. Folglich möchte ich Ihn aus Sicherheitsgründen und gesundheiltichen Gründen nicht alleine Zuhause lassen.

nun wunder ich mich, ob ich irgendwelche Chancen hätte, meine Arbeit komplett auf Home Office umzulegen? Ich arbeite auf internationalen Projekt und von da her muss ich mit keinem im Büro mich absprechen. Es ist wirklich eine reine Presence nur, die ich im Büro habe, kein Abstimmungsbedarf.

Gibt es zu meiner Situation etwas officielles / formeles wodrauf ich mich beziehen könnte um eine Home Office Basis zu motivieren?

Gruß

Tanja

60505

Community-Antworten (5)

R
RudiRadeberger

14.08.2024 um 11:06 Uhr

G
GabrielBischoff

14.08.2024 um 11:24 Uhr

Keinen Anspruch. Hast du schon mit deinen Vorgesetzten geredet und die haben das abgelehnt?

T
TanjaS

14.08.2024 um 11:37 Uhr

Ja, leider :-( man sagt mir, dass die Regel von den zwei Tagen Home office leider für alle gelten würde, egal ob man einen Pföegeflal daheim hat oder nich, egal ob man was mit den Kollegen abstimmen muss oder nicht.

J
jutti1965

14.08.2024 um 11:41 Uhr

Du kannst für 10 tage Pflegeunterstützungsgeld bekommen das sind dann 90 % deines Nettogehalts. In jeder Gemeinde/Stadt gibt es einen Pflegestützpunkt der dich da genau beraten kann was du für Möglichkeiten hast.

M
Muschelschubser

14.08.2024 um 17:32 Uhr

Leider ist das Verhandlungssache, und wenn der AG nicht mitspielt eine ziemlich blöde Situation.

Der Antritt von jutti ist schonmal gut, aber hilft Dir nicht wirklich für die komplette Zeit.

Auf Ebene des AG fällt mir höchstens noch die Frage ein, ob Ihr Regelungen zu Lebensarbeitszeitkonten habt? Ein entsprechendes Guthaben vorausgesetzt, kann man hieraus vielleicht Zeiten für die Pflege herausziehen?

Ansonsten bleibt nur, sich möglichst umfassend zu informieren, welche Arten von Unterstützung ggf. von der Pflegekasse zu erwarten sind. Es gibt ja Beratungsangebote, die einem zustehen, und dann muss man wissen welche Rechte man hat: Pflegegrad, entsprechende Pflegeleistungen, Haushaltshilfen, Taxischeine etc.

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