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Sensible Daten nicht mehr an BR-Gremium gesamt

A
azraela
Dez 2016 bearbeitet

Die Geschäftsführung will in Abänderung sensible Daten der MA (Überstunden, Personalentwicklung) nicht mehr, wie zuvor, dem BR-Gremium als Mail zur Verfügung stellen (jedem), sonden nur noch dem BRV. Wie der BRV damit dann umginge, sei seine Entscheidung. Begründung: Die Verantwortlichkeit für die Daten soll speziell an den BRV weitergeben werden und damit der Verwaltung/GF abgenommen werden. ?????? Kann ich nicht nachvollziehen. Das ist ein unnötiger Arbeitsschritt in meinen Augen und enbehrt jedweder Logik, da alle BR- Mitglieder der gleichen Vertraulichkeit und Geheimhaltung verpflichtet sind. Und alle für ihre Arbeit Zugang zu den Papieren haben müssen. Vielleicht war die GF gerade auf irgendeinem Datenschutz-Seminar? Was meint ihr?

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Community-Antworten (3)

O
outofmemory

05.12.2016 um 17:25 Uhr

Deiner Auffassung kann ich nicht folgen, denn der BRV ist gerade der Ansprechpartner des AG und wenn der AG seinem Ansprechpartner die Informationen sendet, ist dies völlig ausreichend. Auch ist der BRV schon etwas gestellt als BRM wie z.B. im § 80 Abs. 2 S. 2 BetrVG. Weiter würde deine Auffassung auch dazu führen, dass der AG sich bzgl. Anhörungen usw. immer einen aussuchen kann, wem er die Informationen gibt, denn es sind ja alle gleich. Dies kann kann nicht im Sinne eines BRs sein.

Meiner Meinung verhält sich der AG weiterhin korrekt, wenn auch nicht mehr so komfortable wie früher.

G
gironimo

05.12.2016 um 17:30 Uhr

Der BRV ist ja dann verpflichtet, die Information an den BR weiter zu geben. Also wenn Euer BRV gut funktioniert - kein Problem.

E
EightBall

06.12.2016 um 11:59 Uhr

Und wenn er nicht so gut funkioniert, dann siehe §34 Abs. 3 BetrVG, ja. :)

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