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Renitenter Kollege

S
sittingbull
Nov 2016 bearbeitet

Guten Morgen in die Runde, ich hab mal wieder ein Problem zu dem mich eure Meinung interessieren würde: Wir haben einen Kollegen im BR-Gremium (%er Gremium) der in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen ist: 1.) er kommt sehr häufig zu spät zu Sitzungen obwohl die erst um 10:00 Uhr beginnen und ein jahr im Voraus bereits geplant sind. 2.) Obwohl die Tagesordnung mehrere Tage vor den Sitzungen bekannt gegeben wird ist er sehr häufig unvorbereitet. 3.) Es fallen dann schon mal Worte wie: ich könnt mich alle mal..... 4.) bei Diskussion schreit er häufig rum und wird unsachlich 5.) Er halt gegenüber dritten geäußert dass er zum BRV kein Vertrauen hat 6.) Er hat gegenüber dritten geäußert dass er den Vorsitzenden für inkompetent hält. 7.) wir wechseln uns mit dem Protokoll schreiben ab und er braucht manchmal bis zu 3 Wochen um ein Protokoll zu erstellen usw usw. Wir haben bereits mehrfach mit dem Kollegen geredet. Er zeigt sich uneinsichtig aber in der Art und Weise ist keine vernünftige BR-Arbeit mit ihm möglich. Wie sollten wir Eurer Meinung nach verfahren? So eine Situation hatten wir noch nie und ich muss ehrlich sagen, das überfordert uns momentan ein bisschen.
Eure Meinung hierzu würde mich interessieren. Vielen Dank schon mal im Voraus Gruss an alle

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Community-Antworten (6)

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Zappelmann

28.07.2016 um 11:25 Uhr

Was willst du jetzt hören? Sprecht immer wieder mit ihm, sagt ihm aber auch, dass wenn keine Lust hat, das Amt aufgeben kann. Alternativ: Teeren und federn ...

T
titapropper

28.07.2016 um 11:26 Uhr

Na denn fang ich mal mit meiner Meinung an:

  1. vielleicht kann er nicht mit Uhrzeiten umgehen
  2. da kannst Du dich zumindest von jeder Schuld freisprechen
  3. kenn ich
  4. kenn ich auch
  5. ist mir auch nicht unbekannt
  6. wurde über mich auch schon verbreitet
  7. naja

So- ich bin kein Advokat, aber im folgenden meiner Meinung nach ein paar Gedanken dazu:

  1. Ausschluss aus dem Betriebsrat aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung da der Kollege seinen gesetzlichen Verpflichtungen als BRM nicht nachkommt (Fitting § 23 RN 19)- eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft kann beim Arbeitsgericht den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Betriebsrat beantragen
  2. Hmmm- hier weiß ich auch nicht so recht 3)Ausschluss aus dem Betriebsrat aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung da der Kollege seine BR- Kollegen beleidigt -eine im Betrieb vertretene Gewerkschaft kann beim Arbeitsgericht den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Betriebsrat beantragen
  3. naja- kann im Rahmen von Diskussionen schon mal hitzig zu gehen- solange er nicht beleidigt oder Handgreiflich wird 5 + 6) so ist das nunmal mit der Meinungsfreiheit
  4. ich rate einen Schriftführer einzusetzen, der die Protokolle unmittelbar nach der Sitzung erstellt- "jeder mal" halte ich für unklug
S
sittingbull

28.07.2016 um 11:37 Uhr

Zappelmann, was ich hören will ist eure Meinung zu dem Thema. Das habe ich so geschrieben. Hmmm teeren und federn würde mir gefallen :-)

Z
Zappelmann

28.07.2016 um 12:41 Uhr

Alle seine Regungen sind irgendwie menschlich und dass wir alle nicht gleich sind, das ist ja wohl bekannt und das ist auch gut so. Ihr könnt ihm kein Bein stellen und sagen ups, das wars jetzt für dich. Er wurde gewählt und sein Verhalten war ja wohl schon vorher bekannt. Vielleicht wurde er gerade deshalb gewählt, weil er kontra ist, den Mund aufmacht, nicht duckt ... Ich weiß es nicht. BR-Arbeit besteht zum großen Teil nun mal aus Kompromissen, denn das Geld hat wer? Genau! DAS muss ihm klar gemacht werden. Kopf durch die Wand macht da nur blutige Flecken, man muss reden, mit dem AG und vor allem im Gremium.

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Pjöööng

28.07.2016 um 14:18 Uhr

Ihr werdet diesen Menschen nicht ändern können, deshalb müsst Ihr Euch Wege suchen, mit ihm umzugehen. Welche das sein können kann auf die Entfernung niemand sagen. Jedenfalls solltet Ihr versuchen Euch nicht auf seine Ebene ziehen zu lassen.

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AlterMann

28.07.2016 um 17:44 Uhr

Was kann der Kollege denn richtig gut? Was macht ihn eigentlich so ungeduldig? Agiert er an seinem Arbeitsplatz ähnlich? Vielleicht braucht Ihr ein gemeinsames Ziel? Was ist realistisch, was ambitioniert? Wo wollt Ihr zusammen in einem Jahr stehen? Ab wann seid Ihr zufrieden mit dem Erreichten?

Manchmal hilft es, sich ein wenig aus der "Mühle" zu befreien und solche und andere Fragen gemeinsam zu diskutieren. Wenn es gut läuft, bekommt man so eine bessere Basis für die Weiterarbeit.

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