BR-Sitzung Protokollführung - Wie Fehler vermeiden ?
Hallo Kollegen,
wie ist die Vorgehensweise zur korrekten Protokollführung einer BR-Sitzung ?
Zu einer BR-Sitzung wird duch den Protokollanten ein Protokoll zur BR-Situng angefertigt. Der BRV zeichnet dieses gegen. Das Protokoll wird allen Teilnehmern zugestellt. In der nächsten BR-Sitzung wird dieses Protokoll genehmigt.
Meine Fragen:
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Erhalten auch verhinderte BRM alle Protokolle um auf dem laufenden zu bleiben oder nicht, da Sie verhindert waren ?
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Was, wenn ein BR-Mitglied mit dem Inhat des Protokolls nicht einverstanden ist, weil er eine andere Meinung als die Mehrheit vertritt ?
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Wie ist die Vorgehensweise, wenn ein Protokoll nachträglich geändert werden muss ?
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Wie ist die Vorgehensweise wenn ein Punkt nachträglich, nach Genehmigung, in ein Protokoll aufgenommen werden muss ? (Wurde nicht aufgenommen weil nur ein Gespräch ohne festes Thema war, was sich aber im nachhinein als wichtig herausstellte)
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Werden in einem Protokoll Namen von BRM erwähnt oder wird dort nur von BRM gesprochen ?
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Wie muss die Beschlussfassung in einem Protokoll protokolliert werden ? Anzahl der Ja/Nein/Enthaltungen ist klar, Wird protokolliert, wer wie gestimmt hat ?
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Was sind die schlimmsten Fehler bei der Protokollführung ?
Sorry bin Neuling im BR.
Danke für die Antworten.
Community-Antworten (3)
11.06.2016 um 19:14 Uhr
Sorry bin Neuling im BR.
Da verstehe ich die Fragen gut. Besuche am Besten zügig Grundlagenseminare oder Schriftführerseminare.
Ein Protokoll wird nicht geändert. Einwände, Ergänzungen oder ähnliches können schriftlich dem Protokoll beigefügt werden - oder in der nächsten Sitzung zu Protokoll gegeben werden.
Bei Beschlüssen muss der Wortlaut genau festgehalten werden. Es werden nur die Ja, Nein und Enthaltungen zahlenmäßig notiert, nicht wer ja oder nein gesagt hat.
In so fern können im Protokoll auch Namen auftauchen, wenn dies relevant ist - bei Beschlüssen nicht.
Da alle BR-Mitglieder jederzeit Einblick in alle unterlagen haben , kann man ihnen natürlich das Protokoll nicht vorenthalten.
12.06.2016 um 00:30 Uhr
"Bei Beschlüssen muss der Wortlaut genau festgehalten werden. Es werden nur die Ja, Nein und Enthaltungen zahlenmäßig notiert, nicht wer ja oder nein gesagt hat.
In so fern können im Protokoll auch Namen auftauchen, wenn dies relevant ist - bei Beschlüssen nicht."
Beschließt der BR namentliche Abstimmung, MUSS in die Niederschrift, wer wie gestimmt hat.
@ dermitspieler
"2. Was, wenn ein BR-Mitglied mit dem Inhat des Protokolls nicht einverstanden ist, weil er eine andere Meinung als die Mehrheit vertritt ?"
Wenn es einen Beschluss gibt, stimmt dieses BRM anders als die anderen. Es taucht also in der Abstimmung auf, das da jemand eine andere Meinung vertreten hat. Ansonsten kann ein BRM natürlich sagen "ich will drin stehen haben, das sich dagegen war". Zwar kann das BRM nicht drauf bestehen, aber (sollte der Protokollführer es nicht rein schreiben) zumindest wie schon erwähnt selbst eine Ergänzung dazu geben.
12.06.2016 um 09:50 Uhr
Und noch zur Ergänzung:
Das Protokoll wird allen Teilnehmern zugestellt. Nö, das ist nicht vorgesehen und auch nicht nötig. Es gibt ein Büro, da kann jeder nachlesen.
In der nächsten BR-Sitzung wird dieses Protokoll genehmigt. Warum? Es ist fertig geschrieben, wenn einer was zu ergänzen hat, wird die Ergänzung beigefügt. Eine Genehmigung (von wem?) ist nicht vorgesehen.
Erhalten auch verhinderte BRM alle Protokolle ... Keiner muss ein Protokoll erhalten.
Wie ist die Vorgehensweise, wenn ein Protokoll nachträglich geändert werden muss ? Protokolle werden NICHT geändert.
Wie ist die Vorgehensweise wenn ein Punkt nachträglich, ... in ein Protokoll aufgenommen werden muss ? Es gibt keine Änderungen, es gibt ein neues Protokoll von der momentanen Sitzung.
Was sind die schlimmsten Fehler bei der Protokollführung ? Gar keins zu machen.
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