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Vorgesetzte dreht durch

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AlterMann
Jan 2018 bearbeitet

Liebe Leute, wir sind hier mit unserer "Weisheit" ziemlich am Ende: Eine Mitarbeiterin wurde vor vier Wochen eingestellt: 12 jahre selbständig und einschlägige Berufserfahrung in der aufsuchenden Jugenshilfe. Die Frau ist Roma und wurde von der Teamleiterin selbst mit ausgesucht. Als sie vor 4 Wochen anfing, war so gut wie nichts geregelt: Kein Diensthandy, keine Einführung in die Arbeit, nicht mal ein Vorstellen der Kollegen. Das bei uns übliche Formular zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter wurde nicht verwendet. Die neue Kollegin wurde am 3. Tag zu einer Familie geschickt, wo die vorher dort tätige Mitarbeiterin wegen massiver Bedrohung heraus genommen werden musste. Eine Information darüber bekam die neue Kollegin nicht. Als sie sich bei ihrer Teamleiterin über die mangelnde Information und miserable Einarbeitung beschwerte, schmiss die Teamleiterin sie raus. Bei einem am gleichen Tag anberaumten Gespräch mit der Teamleiterin wollte die neue Kollegin eine Mitarbeiterin als Zeugin mit dabei haben. Dies wurde ihr verweigert. Daraufhin sagte sie das Gespräch ab und ging zum Betriebsrat mit der Frage, was sie denn jetzt machen könne. Folge: Der Kollegin wurde gekündigt. Sie hat in einer Woche ihren letzten Tag und ist bis dahin freigestellt und steht beruflich vor dem Nichts. Sie bekommt nicht mal Arbeitslosengeld. Am liebsten wurden wir die Teamleiterin teeren und federn. Sie hat es schon häufiger geschafft, gute Leute in den Burnout zu treiben. habt Ihr eine Idee? Für den § 104 wird es nicht reichen, und die Leitung steht -warum auch immer- fest hinter ihr. Artikel in der BR-Zeitung (anprangern)?

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Community-Antworten (8)

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gironimo

28.02.2015 um 18:43 Uhr

Dezente Öffentlichkeitsarbeit ist vielleicht nicht schlecht. Aber Achtung: Auch die Interessen dieser Kollegin müsst Ihr vertreten. Also eher allgemeine Probleme mit der Führung anprangern.

Wie wäre es denn, wenn Ihr der Leitung eine Fortbildungsmaßnahme für die Kollegin vorschlagt. Offenbar ist sie ja in ihrer Teamleiterposition überfordert und weiß vielleicht auch gar nicht, damit umzugehen.

A
AlterMann

28.02.2015 um 18:47 Uhr

Danke, gironimo. Leider scheint die Teamleiterin bei solchen Maßnahmen resistent zu sein. Selbstreflexion ist bei der ein Fremdwort, und regelmäßig Februar/März dreht sie durch. Ist schon auffällig.

S
Snooker

28.02.2015 um 20:30 Uhr

Hier würde ich dem AG ganz klar zu verstehen geben, das der Betriebsrat durch diese Art und Weise wie hier mit neu eingestelltem Personal um gegangen wird ihr den Betriebsfrieden in erheblichem Maße gestört seht. Aus diesem Grund auch könnt ihr in mächster Zukunft auch keiner Neueinstellung zustimmen; sollte die derzeitige Kündigung wirklich so durchgezogen werden. Art und Weise können bei etwas labileren Menschen zu kankschreibungen führen Und ihr müsst auch den gesundheitlich Aspekt rechnung tragen.

P
Pickel

28.02.2015 um 20:44 Uhr

Snooker man muss es do deutlich sagen: du schreibst unglaublichen Schwachsinn.

G
gironimo

28.02.2015 um 20:55 Uhr

wenn der AG sich nicht bewegt, hilft vielleicht eine Beschwerde nach § 85 BetrVG von einem Betroffenen. Vielleicht bewirkt der Kostendruck einer drohenden Einigungsstelle, dass sich die Leitung mit der Sache auseinandersetzt.

M
Moreno

28.02.2015 um 21:07 Uhr

Glaube auch das der Weg über das Beschwerderecht des Arbeitnehmers zu gehen der richtige Weg ist den Arbeitgeber dazu zu bewegen diese Mitarbeiterin einzubremsen. Einstellungen deswegen verweigern zu wollen ist natürlich völliger Schwachsinn...Snooker bist Du vielleicht reif fürs Wochenende? ;-)

S
Snooker

28.02.2015 um 21:18 Uhr

Oder so gironimo. Beschwerde hatte ich jetz noch gar nicht dran gedacht, da die gekündigte derzeit ja noch dem Betrieb an gehört.

@alterMann das manche hier zu Faul sind überhaupt was als BR zu tun (auch wenn mache Wege eben unkonvenzionell sind) ist Dir ja bekannt. Aberwolltest Du nix tun hättest Du die Frage nicht gestellt, denn viele Wege bleiben einem hier nicht wirklich. Aber auch selst Dinge die manchmal nicht gehen zeigen der anderen Seite, ---da läuft was verkehrt-----wir sind da----lass uns vielleicht was richtiges Regeln. Wie sieht es eigentlich mit internen Bewerbern auf der Stelle aus?

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ganther

01.03.2015 um 20:56 Uhr

Snooker redet wieder wirr

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