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Psychisch kranke Mitarbeiterin alleine in Gespräch mit drei Führungskräften

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Cosimuc
Nov 2016 bearbeitet

Eine Mitarbeiterin in psychisch krank, arbeitet trotzdem und ist willig, leistet aber ihren Schnitt nicht. Drei Führungskräfte baten sie um ein Gespräch ( wollten ihrer Fürsorgepflicht nachkommen). Im Gespräch wurde vereinbart, dass die Mitarbeiterin ihre minusstunden von 2 Stunden und 33 Minuten einen Monat später in plusternden umgewandelt hat und dass sie ihren Schnitt verbessert. Nun folgt ein zweites Gespräch in dem sie mich als BR-Mitglied bat teilzunehmen. Wieder sind drei Führungskräfte anwesend. Die Mitarbeiterin ist bereits nach dem ersten Gespräch in tränen ausgebrochen. Fürsorgepflicht nun ja. Wie gehe ich taktisch klug in das Gespräch, um der Kollegin seelische Unterstützung zu bieten? Ich möchte gerne eingangs im Gespräch allen Führungskräften mein Erstaunen über die m.E. Zu hohe Anzahl Gesprächspartner festhalten. Ferner finde ich die Vorgehensweise eher kontraproduktiv, denn Fakt ist: die Kollegin könnte sich auch krankschreiben lassen. Weiss einer Rat wie ich mich klug verhalten kann?

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Community-Antworten (2)

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ickederdicke

24.06.2014 um 09:32 Uhr

Hallo Cosimuc, habt ihr eine SBV und die betroffene Kollegin einen GdB ? Dann sollte die SBV dringend mit ins Boot genommen werden. Falls die Koll. noch keinen GdB hat, rate ihr sich an die ggf. vorhandene SBv zwecks Beantragung zu wenden.Habt ihr keine SBV dann helft ihr halt dabei. Anträge findet ihr im web und bei jedem Bürgerbüro. Mit GdB hat die Koll. besseren Kü.schutz, kann ab Gleichstellung oder GdB 50 eine Mehrarbeit ablehnen, § 124 SGB IX , euer AG könnte dann bei dem Integrationsamt eine Minderleistung ( Geld ! ) beantragen und spart bei der Ausgleichsabgabe etc. In deinem Fall wäre es bestimmt auch sinnig, wenn der BR ( und wenn ihr habt, mit der SBV ) vor dem eigentlichen Termin mit der Koll. die Führung zu einem Vorgespräch bittet um abzuklären, dass deren Verhalten kontraproduktiv ist und Führsorge kein Tribunal sein kann.Holt euch auch wenn ihr habt, den Betriebsarzt im Vorfeld hinzu und/oder über das Integrationsamt den Integrationsfachdienst.

G
gironimo

24.06.2014 um 11:40 Uhr

Es kommt natürlich auf die Persönlichkeiten an, die da dann am Tisch sitzen. Du Unterstützt die Kollegin aus meiner Sicht aber am Besten, wenn Du entschlossen handelst und Ihr den Eindruck vermittelst, dass Du vor Ihr stehst.

So gesehen ist deutliche Kritik an der bisherigen Vorgehensweise durchaus angebracht.

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