W.A.F. LogoSeminare

Mobbing ? durch GF wegen erfüllung meiner Arbeitsvertraglichen Pflichten

L
Ladykiller
Mrz 2020 bearbeitet

Hallo Kollegen,

nach fast einem Jahr Betriebsratszugehörigkeit beginnt es langsam zu laufen, jedoch kommen nun von Seiten eines GF´s nicht wirklich tolle Bemerkungen.

  1. Der ist mir ein Dorn im Auge bei einer Arbeitsgruppe welcher ich selbst nicht angehöre
  2. Der in ........ schaufelt sich gerade sein eigenes Grab in einer Sitzung von ca. 20 Personen wo ich auch nicht selbst dabei war.

Hintergründe sind: ich bin Abteilungsleiter und darf als BR tätig sein. Dies passt natürlich der GF nicht da ich mehr Hintergrundwissen habe wie der normale Mitarbeiter und dies natürlich für die Mitarbeiter im Unternehmen einsetze. Wobei ich aber auch klar beide Ämter trenne sobald es mir angebracht erscheint.

Nun wurden diverse Lieferanten gewechselt wobei diese im Preis/Leistungsverhältnis nicht besser sind, sondern eher schlechter wie die Bisherigen. ich als Budgetverantwortlicher in meinem Funktionsbereich (Nach Stellenbeschreibung) habe dies auch der GF mitgeteilt.

Jetzt da ich unbequem werde würde man mich wohl lieber nicht mehr im Unternehmen haben wollen.

Kann ich hier schon von Mobbing sprechen, oder ist das noch nix???

vielen Dank für eure Antworten im voraus.

1.50702

Community-Antworten (2)

M
martinez

21.03.2014 um 15:10 Uhr

Hi, das macht wohl jeder BR der was bewegt am Anfang durch.

Ich selbst habe 1 jahr gebraucht bis meine Arbeit akzeptiert wurde. probiert jeder Chef mal ob er einen runter machen kann.

Bleib einfach Standhaft, das legt sich mit der zeit.

ich hab die Erfahrung gemacht wenn du deine BR Arbeit gut machst und Eier zeigst dann stehst du früher oder später besser da beim Chef weil er sieht dass du was drauf hast und dich auch durchsetzen kannst.

gruß

G
gironimo

21.03.2014 um 16:37 Uhr

Das ist noch nicht Mobbing (Definition siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing)

Was Du erlebst, ist das "Betriebsrisiko" eines BR-Mitglieds. Leider passiert so etwas häufig.

Und ich gebe Martinez recht - durch überzeugende BR-Arbeit kann man da viel erreichen.

Du solltest aber nicht nur Deine BR-Arbeit im Auge haben sondern auch darauf achten, dass Du keine beruflichen Nachteile erleidest (z.B. in dem Dir Kompetenzen weggenommen werden oder Du sonst wie aufs Abstellgleis geschoben wirst). Ggf. müsstest Du da Deine Rechte einfordern (§78 BetrVG).

Ihre Antwort