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Im Betriebsrat bleiben oder ganz auscheiden

H
Hacky
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Zusammen Ich wende mich heute mal mit einem etwas für mich größeren Problem an euch. Wir sind ein fünfer Betreibsrat haben dieses Jahr neu gewählt weil unser Bertiebsrat unterbesetzt war durch Eigenkündigungen, ich war im alten Gremium schon 3Jahre Betriebsratsvorsitzender und habe mich nach der Wahl wieder breit schlagen lassen das Amt anzunehmen, weil halt gewollt ist dass der mit den meisten Stimmen dieses Amt ausübt, nun war ich noch nie ein großer Redner vor Publikum (Betriebsversammlungen)und auch sonst fällt es mir schwer mit der GL oder anderen Institutionen die mit der Betriebstatsarbeit zu tun haben umzugehen. Ich hatte bei der Wahl gehofft dass jemand anderes die meisten Stimmen erhält und habe auch den damaligen zweiten Betriebsratsvorsitzenden der auch jetzt wieder Stellvetreter ist gerfagt ob er sich vorstellen könnte erster Vorsitzender zuwerden was er jedoch verneinte auch von den anderen 3 Kollegen will niemand diese Amt haben, nun mus ich aber fest stellen dass mich diese Amt mehr belastet als ich mir vorstellen konnte, da wir halt meistens nur unliebsame Entscheidungen treffen müssen und ich diese dann der Belegschaft oder der GL mitteilen darf Nun meine eigentliche Frage sollte ich zurück treten als BR-Vorsizender müssen wir dann wieder neu wählen, wir sind genug Leute und ist es sinnvoll im Betriebsrat zubleiben oder sollte ich mich ganz zurück ziehen ,für euere Vorschläge schonmal besten Dank.

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Community-Antworten (3)

D
DrHouse

27.09.2013 um 18:12 Uhr

Hacky,

der mit den meisten Stimmen muss nicht zwangsläufig Vorsitzender werden. Ich kann mir vorstellen, dass die anderen Mitglieder das gerne als Vorwand nehmen, weil sie selbst es nicht machen wollen. Ist bei uns übrigens auch so, deshalb bin auch ich schon seit 14 Jahren BR-Vorsitzender. Die anderen unterstützen mich zwar, aber reden muss fast immer ich. Das fiel mir anfangs auch sehr, sehr schwer und ohne Beruhigungstabletten ging bei mir gar nichts. Aber Übung macht den Meister und heute gehe ich gelassener in die Versammlungen. Zum Geschäftsführer gehen wir immer zu zweit. Du kannst in der nächsten Sitzung vom Amt als Vorsitzender zurüchtreten und weiter im BR bleiben. Dann müsst ihr den Vorsitz neu wählen. Entscheidet sich keiner dieses Amt anzunehmen, müsst ihr neue BR-Wahlen durchführen, da ihr nicht mehr amtsfähig seid. Jetzt seid ihr dran, nochmal jeder kann es lernen.

LG Dr.House

G
gironimo

27.09.2013 um 19:01 Uhr

Wirf nicht so schnell die Flinte ins Korn.

Immerhin hast Du die meisten Stimmen bekommen. Die Kollegen vertrauen Dir - und das obwohl sie wissen, dass Du nicht der größte Redner vor dem Herrn bist.

Ich kann Dir nur ausdrücklich empfehlen zwei Seminare zu besuchen. Kommunikationstraining und Verhandlungsführung. Die bringen wirklich was. Du fühlst Dich hinterher sicherer und kannst besser mit Deinen Gesprächspartnern umgehen.

A
AlterMann

27.09.2013 um 23:10 Uhr

Wir haben in unserem BR ein ähnliches Problem: Der BRV fällt das freie Reden in der Betreibsversammlung sehr schwer. Äußerlich merkt man ihr das übrigens nur an, wenn man sie gut kennt. Uns "normalen" BRM geht das ähnlich. Also teilen wir jetzt die Themen in der Betriebsversammlung auf, dann "darf" und muss jeder mal. Das hat übrigens den positiven Effekt, dass die Kollegen alle BRM besser kennen. Übrigens würde ich das Argument mit den meisten Stimmen nicht gelten lassen: Es ist ganz normal, dass ein BRV die meisten Stimmen bekommt, weil den jeder kennt. Wenn Ihr gar keine Einigung hinkriegt, könntet Ihr auch eine moderierte Klausurtagung versuchen. http://www.betriebs-rat.de/fileadmin/user_upload/BR_PR_JAV/Downloads/Urteile_fuer_JAVen/Moderierte_BR-Klausur_LAG_Hessen_2012.pdf

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