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Externer Berater hat heute angefangen - Ziele werden runtergespielt/nicht in vollem Umfang offengelegt

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RitaMak
Jan 2018 bearbeitet

Hallo Zusammen,

ich hatte diese Frage schon mal gestellt, allerdings fehlten mir einige wichtige Infos die ich inzwischen vom AG erhalten habe und genau dafür erhoffe ich mir eure Hilfe.

Heute hat eine externe Beraterin bei uns angefangen. Als BR haben wir den AG aufgefordert uns die Vereinbarung/Ziel des Beraters etc. offenzulegen, bevor die gute Dame anfängt. Als Antwort haben wir lediglich erhalten, dass zwar der Rahmenvertrag besteht allerdings noch keinerlei Projektziele etc. festgelegt wurden. Heisst im Umkehrschluss, sie wurde engagiert ohne zu wissen was sie tun soll und hat heute ihren ersten Tag (was ich nicht ganz glauben kann)

Heute wurde sie uns vorgestellt und siehe da, einige der Punkte um die sie sich kümmern soll sind : Rausfinden warum die MA so wenig aktiv sind Prüfen worauf MA ihren Schwerpunkt legen Prozessoptimierung Data Management Einstellung der MA gegenüber der Firma unter die Lupe nehmen (attitude towards company, willingness + attitude)

Kann ich als BR nicht verhindern, dass sie bereits ihre Arbeit aufnimmt ohne das wir als BR irgendwas schriftlich bekommen haben und nicht die Möglichkeit hatten ihre Aufgaben zu prüfen. Was passiert, wenn sie Zwischenberichte abgibt in dem Dinge stehen wie Budget einsparen in dem und dem Bereich....Die und die Stelle wird nicht "benötigt"

Die MA sind zudem unsicher, ob sie ihr alle Fragen beantworten müssen und sie ihr Zugriff auf alle internen Prozesse/ Kundendatenbank geben müssen

Vielen Dank für eure Hilfe

Viele Grüsse, Rita Mak

1.44004

Community-Antworten (4)

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gironimo

04.09.2013 um 16:44 Uhr

Nun - ich würde noch ein letztes Mal den AG auffordern, den BR zu informieren und Euch je nach Aufgabenstellung und Arbeitsweise unter Beachtung der Mitbestimmung zu beteiliegen bei Beurteilungsgrundsätzen, Personalfragebogen und der Speicherung und Verarbeitung personenbeziehbarer Daten. Deutet an, dass Ihr ggf. Euren Rechten auf dem Rechtsweg Nachdruck verleihen werdet.

Außerdem wäre auch eine Mitarbeiterinformation angebracht (Betriebsversammlung, Rundschreiben oder ähnliches), wo Ihr über das Thema und über den Stand der Dinge informiert.

In Deinen Fragen klingt iimmer wieder durch, dass es sich hierbei um eine Eintellung handeln könnte. Habt Ihr diesen Punkt geprüft? Bei einer Einstellung im Sinne des § 99 BetrVG kommt es ja nicht auf das Vertragsverhältnis an, sondern auf die Eingliederung in den Betrieb.

Mir sind einige Fälle bekannt, wo Betriebe jungen Studienabgängern eine berufliche Entwicklungschance geben wollten und diese für 6 Monate eingestellt und mit einem Projekt betreut haben. Natürlich unter Beteiligung des BR.

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Hartmut

04.09.2013 um 20:25 Uhr

Hallo Rita Mak, auch ich finde, Ihr solltet den AG auffordern, euch endlich zu informieren. Das würde ich schriftlich tun, unter Setzung einer angemessenen Frist, in diesem Falle nicht mehr als zwei Wochen. Da die Sache zwischen euch und dem AG schon länger "schwelt", könnte sogar eine Woche angemessen sein.

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RitaMak

04.09.2013 um 20:57 Uhr

Hallo Zusammen,

vielen Dank erstmal für eure Antworten. Inzwischen hat der Consultant das erste Gespräch mit zwei Teamleitern gehabt und hat sich verplappert als es darum ging, was ihr Ziel ist. So wie es aussieht wurde sie dafür engagiert eine der Teamleiterin fit zu machen um das gesamte Deutschlandteam anzuführen. Leider wurde hierbei nicht beachtet, dass die besagte Deutschlandchef keine leitende Angestellter Position ist und somit intern erst einmal ausgeschrieben werden muss.

Der Belegschaft gegenüber werden wiederum andere verschleiende Ziele angegeben.

Das Ganze stinkt meiner Meinung nach zum Himmel. Hinzu kommt, dass wir ein BR Meeting mit dem AG hatten, der statt eines Rahmenvertrags oder Vereinbarung lieber nur eine Email an den BR schicken möchte mit den Zielen die der Consultant hat. Wir wissen also nicht ob er dort ein paar Punkte rauslässt oder es wahrheitsgemäß widerspiegelt.

Obwohl ich mit meinen anderen beiden BR Kollegen die Vorgehensweise für das Gespräch mit dem AG besprochen habe (AG auffordern, Frist setzen, Consultant solange aussetzen - wie von euch empfohlen ) und sie sich damit einverstanden erklärt haben hat es sie nicht daran gehindert mir im eigentlichen Gespräch in den Rücken zu fallen. Waren hochzufrieden mit dem Vorschlag eine Email zu erhalten ohne Frist ohne nichts und solange darf der Consultant seine Arbeit aufnehmen und mit den Gesprächen beginnen.

Was soll ich dazu noch sagen...wie immer habe ich Zeit & Mühe investiert und wie immer hat es nichts gebracht.

Entschuldigt bitte, dass ich euch hier "umsonst" bemüht habe....:-(

H
Hartmut

05.09.2013 um 00:42 Uhr

Ja, das ist frustran, ganz klar. Habe ich auch erlebt, solche Situationen, und viele Kollegen hier im Forum und sonstwo.

So wie du es erzählst, sind deine BR-Kollegen eigentlich bereit, etwas zu bewegen, aber sie sind noch nicht "fest" genug, fallen zu leicht um. Daran solltest du versuchen zu arbeiten bzw. daran, nicht dem AG die Informationshoheit zu überlassen. Dazu gibt es Schulungen und Einzelgespräche bzw. Betriebsversammlungen.

Das alles nur als Idee, wie du positiv auf eine Verbesserung hinarbeiten kannst.

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