Mobbing,was tun?
Mobbing was tun? Einrichtungsleitung erteilte mir vor ca.1Monat eine Abmahnung welche ungerechtfertigt war(nicht Formel ungerechtfertigt)es waren Behauptungen die ich durch Beweise widerlegen konnte(per Anwalt entfernen lassen aus Personalakte)hatte vorher keine Probleme mit der Einrichtungsleitung.Zum Betriebsratvorsitzenden,dieser ist von seiner Arbeitsstellung mir gleich gestellt,er möchte aber gerne in den Nachtdienst wechseln und bemüht sich eben meine Arbeitsleistung nun ständig zu kritisieren,ich erhalte keinerlei Aufmerksamkeit von seiner Seite,bei Gesprächen mit Arbeitskollegen werde ich nicht mit einbezogen(dienstlich und allgemein).Kollegen beenden das Gespräch mit mir sobald er erscheint,seine Körperhaltung mir gegeüber ist abweisend dreht mir den Rücken zu bzw.baut sich vor mir auf u.redet über meinen Kopf hinweg,ein "hallo"oder "tschüß"von mir ignoriert er.Zu Kritik u.Schikane durch Einrichtungsleitung u.Betriebsratvorsitzenden soviel,mir wurden nach eineinhalb Jahren plötzlich soviele Beschwerden "angehängt"das ich mich wundere das man erst jetzt damit an mich herantritt.Unter anderem würde man von einer Spülmaschiene Fotos gemacht haben die nicht entkalkt wurde(ist nicht meine Aufgabe in der Nacht)dann würden keine Rollstühle geputzt u.Angehörige würden sich nur wenn ich Nachtdienst habe darüber beschweren,beim letzten Rollstuhlreinigungsprogramm wurden mir Teile von Papierwaschlappen unter die Sitze gelegt(passten wie Puzzelteile zusammen)die Rollstühle wurden vom Betriebsratvorsitzenden zum putzen hingestellt, ich könnt jetzt noch mehr aufzählen,aber ich führ seit ca.1Monat ein Tagebuch darüber und ich bin soweit das ich über erledigte Aufgaben meinen Dienst betreffend dies per Foto alles dokumentiere(keine Personen bezogenen Fotos) und zum Schluß noch dieses man will mich ab 1.02.2013in den Tagdienst versetzen(finanzielle Einbußen ca. 300Euro Schichtzulagen)und wer soll in den Nachtdienst"der Arbeitgeber freundliche Betriebsratvorsitzende.Bewerbungen hab ich schon geschrieben,denn im Tagdienst würde man mir den Rest geben.
Community-Antworten (7)
01.01.2013 um 11:14 Uhr
Hallo Ruhelos, ertsmal solltest Du ein genaues Mobbingtagebuch führen. Dann suche das Gespräch mit einem Anwalt um Dich weiter beraten zu lassen. Viel Glück.
01.01.2013 um 12:08 Uhr
Es gibt auch Mobbingberatungsstellen bei verschiedenen Einrichtungen (Gewerkschaft, Kirchen etc.) zumindest in größeren Städten.
u.Betriebsratvorsitzender mobben mich,ständige <
zumindest den würde ich offen ansprechen und ihm sagen, wie Du sein Verhalten empfindest und ihn nach seinen Beweggründen fragen.
01.01.2013 um 12:48 Uhr
Was sind denn hier die Sachverhalte welche Du als Mobbing ansiehst?
01.01.2013 um 13:30 Uhr
"ständige Kontrollen" mögen zwar lästig sein, aber sind nicht zwangsläufig gleich "Mobbing". genauso wie "Kritik an der Arbeit" dem einen oder anderen nicht schmecken mag, aber sie könnte ebenso berechtigt wie vielleicht auch nötig sein, außerdem, falls ein Vorgesetzter zufällig auch "Betriebsratsvorsitzender" ist, kann das ja auch nicht bedeuten, daß er seinen eventuellen Pflichten als Vorgesetzter nicht mehr nachkommt und mit Kontrollen oder Kritik hinter den Berg hält, sofern nötig
den einzigen Punkt, den ich jetzt mal aufgrund deiner Schilderung sehe, ist der Umstand, daß dich die Art und Weise, wie man mit dir umgeht, fertig macht und du eine "Taktik" dahinter vermutest welchen Zweck möchten sie denn deiner Meinung nach verfolgen ?
hier schließe ich mich gironimo an und würde ebenfalls die Dinge offen ansprechen und nachfragen vielleicht erschließt sich ja dann für dich ein Grund, der das ganze relativiert
02.01.2013 um 20:33 Uhr
@ ruhelos
Es macht wenig Sinn, den Ursprungsbeitrag im Nachgang zu ergänzen!
Festzuhalten ist nun, dass Du ja nun die Konsequenzen ziehen und kündigen wirst. Bleibt die Frage, was Du in der Zwischenzeit tun willst. Da ist der Rat, dass Du Dich anwaltlich beraten lassen solltest gut.
Was die Versetzung vom Nacht- in den Tagdienst betrifft, kommt es einzig und allein auf Deinen Arbeitsvertrag an. Wenn darin steht, dass Du ausschließlich im Nachdienst eingesetzt wirst, wäre eine Änderungskündigung erforderlich und die könnte vermutlich nicht gerichtsfest begründet werden. Vermutlich wird Dir die Nachtschicht aber nicht vertraglich zugesichert worden sein, oder?
Und genau so, wie Du Dir durch die Nachtschicht gerne die Zulagen verdienen willst, geht es auch letztendlich auch dem BRV. Nur ist die Art und Weise der Durchsetzung nicht sonderlich schön.
02.01.2013 um 21:17 Uhr
Es steht nicht im AV,ist aber anhand des Dienstplans ersichtlich,denn dort steht bei Dienststellung,Dauernachtwache und ist von Einrichtungsleitung monatlich abgezeichnet und in der Betriebsvereinbarung steht ebenfalls "Dauernachtwachen"obwohl keine Dauernachtwache einen AV in diesem Sinne hat.
02.01.2013 um 21:49 Uhr
soll das thema weitergehen, bitte die 7-Antworten-Begrenzung rausnehmen ;-)
wie du im Dienstplan eingeteilt bist und was im Arbeitsvertrag vereinbart ist, sind zwei paar Stiefel
auch jahrelange Tätigkeit in der Nachtschicht begründet kein Recht (z.b. wegen betrieblicher Übung oder konkludenter Änderung bzw. Konkretisierung eines Arbeitsvertrages) auch zukünftig nur Nachtschicht machen zu dürfen
die Lage scheint klar : du hast dich gewehrt, jetzt kommt die Quittung
in meinen Augen sprichst du zu Recht von Mobbing
das Ergebnis wird aber, auch wenn man sich erfolgreich dagegen wehrt, in den meisten Fällen der Verlust des Arbeitsplatzes sein (mit mehr oder weniger hoher "Entschädigung")
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