Hallo in die Runde,

unser Arbeitgeber möchte unbedingt bis Ende des Jahres ein Zeitkonto einführen. Pro Woche sollen 32 bis 48 Stunden gearbeitet werden. Auf dem Konto sollen 100 Stunden aufgesammelt werden. Samstag wird als ganz normaler Tag Bezahlt. Der vorgelegten Betriebsvereinbarung wurde von Gesamtbetriebsrat nicht zugestimmt, weil alle Verhandlungen nichts gebracht haben. Nun macht der AG mit allen Mitteln Drück in der Filialen, obwohl die Mitarbeiter auch dagegen abgestimmt haben.

Gestern hat der Produktionsleiter alle Mitarbeiter, die Zeitverträge haben, gesammelt und ihnen klar gemacht, dass die keine Verlängerungen kriegen, wenn sie sich nicht Positiv entscheiden. Und das ohne Betriebsrat zu informieren. Beide BR Mitglieder in unserer Filiale sind krank! Uns reicht´s langsam. Der AG will uns anscheinend gar nicht akzeptieren oder ernst nehmen. Wie können wir Unterlassungsanspruch anlegen, bzw. einen Anwalt dazu beantragen? Wer weiß welche Drück Mittelchen der AG noch am Lager hat...

Wir sind für jeden Rat Dankbar!