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AG verlangt Tätigkeitsbericht

D
Dieterson
Jan 2018 bearbeitet

Der AG verlangt von einzelnen MA, dass sie ein "Tagebuch" über ihren Arbeitsalltag führen. Darin sollen die detailliert aufschreiben, welche Aufgabe wieviel Zeit erfordert. Ich denke as ist eher der Versuch die Leute einzuschüchtern. Wie denkt ihr darüber?

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Community-Antworten (5)

H
Hassan

06.11.2012 um 21:51 Uhr

Die Kollegen sollen doch einfach mal einen Roman schreiben und die Arbeit liegen lassen ;-)

W
Watschenbaum

07.11.2012 um 03:27 Uhr

dagegen kann man nichts machen, die Pflicht auf Verlangen Tätigkeitsberichte anzufertigen resultiert aus den arbeitsvertraglichen Nebenpflichten und unterliegt auch keiner Mitbestimmung durch den BR

der AG versucht wohl auf diese Art "Leerlaufzeiten" zu ermitteln, aber die Leute haben es ja selbst in der Hand, was sie schreiben...................

B
brsieben

07.11.2012 um 09:39 Uhr

...in dem Moment, in dem die handschriftlichen Protokolle in ein wie auch immer geartetes "technisches" System eingegeben werden, kann der BR sich einklinken (87,6 BetrVG).

G
gironimo

07.11.2012 um 10:31 Uhr

Aus Deiner Frage klingt ein wenig die Leistungsbeurteilung heraus.

Ich würde erst einmal den AG fragen, welche Ziele er verfolgt und wie er die Berichte auswerten will.

Sind diese Berichte in irgend einer Form (Formular, Tabelle) anzufertigen oder ist Prosatext möglich?

B
BRMetall

07.11.2012 um 10:54 Uhr

Wenn der AG verlangt dieses mit dem PC/Software zu fertigen würde ich § 87,6 BetrVG reklamieren. Bei Handschrift können selbstverständlich dei AN "Sausklauen" haben. Der AG kann nicht Schönschrift verlangen. Weiter würde ich im Protokoll vermerken, welcher Leerlauf entsteht, weil ich ja während der Arbeitszeit dieses schreiben muss. Der Br sollte aus deisem Grund keine Mehrarbeit zustimmen. Also, wegen Protokoll weniger Produktivzeit.

Wenn der AG hier ein Formblatt herausgibt soll der BR die MB dazu verlangen

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