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Dieser Beitrag ist vor 13 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Mobbing oder Bossing

V
verBRecher
Mrz 2020 bearbeitet

Hallo BR Kollegen, eine Frage zum Thema Mobbing oder Bossing. Der Fall: Abteilungsleiterin fühlt sich gemobbt durch GF. GF mischt sich in die Arbeit der MA ein indem sie Absprachen mit Nachgestellten MA trifft, sie führt sie in der Teamberatung vor und beschneidet sie nach Meinung der MA in ihren Kompetenzen. Wir als BR haben nicht den besten Draht zur GF, weil die Zusammenarbeit nicht gerade gut läuft, was ein Gespräch schwierig machen wird. Außerdem ist die MA auch nicht ohne Fehl und Tadel was ihre Arbeitsweise angeht. Unser Gremium ist sich auch nicht einig, es herscht teilweise die Meinung das es sich um Zickenalarm handelt. Wie würdet ihr in einem solchen Fall vorgehen? Ich bräuchte mal eine neutrale Meinung von außerhalb. Vielen Dank im Vorraus.

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Community-Antworten (4)

S
saunaliese

28.08.2012 um 15:08 Uhr

hallo verBRecher: das ist natürlich ne klasse konstellation, mit welcher ihr euch auseinander setzen dürft. wenn ihr in eurem gremium schon teilweise der meinung seit, dass ihr es hier mit zickenterror zutun habt, dann würde ich (selber ne zicke) mit der abteilungsleiterin klartext sprechen und auch sie auf ihre fehler aufmerksam machen. sollte sie wirklich gemobbt werden, dann gibt sie mit ihrem fehlverhalten genug angriffsfläche. erst wenn sie frei von fehlverhalten ist, kann man davon sprechen, dass sie gemobbt wird. vorher würde ich dazu sagen: wie man in den wald reinruft, so kommt es auch zurück. sicherlich ist das jetzt einfach von mir geschrieben, da ich den genauen sachverhalt nicht kenne, aber am längeren hebel sitzt die gf. ist immer alles eine frage des rauskaufens auf dieser ebene.

W
Watschenbaum

28.08.2012 um 15:34 Uhr

nicht unnötig verzetteln vor allem keine Aktivitäten entwickeln aus einem Gespräch zwischen Tür und Angel, wobei sich zum Schluß dann niemand mehr genau daran erinnern kann, wer was gesagt hat und worum es eigentlich genau geht, und vielleicht am Ende der BR alleine als Buhmann dasteht

die Betroffene soll, wenn sie denn möchte, eine substantiierte Beschwerde an den BR schriftlich einreichen dann entscheidet das Gremium, ob es die Beschwerde für berechtigt erachtet und das Ganze geht seinen Weg wie im BetrVG vorgesehen

es geht dann um den genauen Beschwerdegegenstand an sich und nicht generell darum, wer nun ohne Fehl oder Tadel wäre

G
gironimo

28.08.2012 um 18:29 Uhr

ich bin da schon der Meinung wie Watschenbaum.

Allerdings würde ich zuvor ein gemeinsames Gespräch zwischen der Mitarbeiterin und der GF und BR zur Klärung vorschlagen. (Dabei aufmerksam und aktiv zuhören!)

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verBRecher

29.08.2012 um 10:10 Uhr

Erst mal Dank an Alle. @Saunaliese: Was meinst du mit rauskaufen? @ Watschenbaum:Die Buhmanntheorie haben wir auch schon erörtert und wollen uns eben nicht vor den Karren spannen lassen. Wir werden es wohl mit der genauen Beschreibung des Sachverhalts in einer Beschwerde durch die betroffene MA im Gremium anbstimmen. @gironimo: ein Gespräch lief wohl schon zwischen MA und GF was aber nicht viel gebracht hat, die Fronten sind schon echt verhärtet. Vieleicht eine Supervision? Das soll ja auch schon Wunder bewirkt haben. Obwohl ich persönlich nicht viel von solchen Budenzauber halte.

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