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Stimmungmache gegen BR-Beschluss durch einzelne BR-Mitglieder

V
veilchen
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen, ich brauche mal Eure Meinung zu einem "BR-internen" Problem. Wir haben im BR (Mehrheitsbeschluss) eine Vorgehensweise beschlossen. Einzelne BR-Mitglieder, die mit diesem Beschluss nicht einverstanden waren, versuchen jetzt die Beschäftigten gegen den BR-Vorsitzenden "aufzuwiegeln", d. h. ihn als Schuldigen für den angeblich die Arbeitsplätze gefährdenden Beschluss des BR darzustellen. Wie kann der Rest des BR (bzw. unser Vorsitzender) sich am besten dagegen wehren?

2.083014

Community-Antworten (14)

K
Kölner

14.11.2011 um 13:36 Uhr

@veilchen ...mit den besseren Argumenten?

P
paula

14.11.2011 um 15:38 Uhr

Die einzelnen BR-Mitglieder dürfen diese Meinung haben und sie auch äußern (ob das sehr geschickt ist, steht auf einem anderen Blatt). Daher werdet ihr Euch schon die Mühe machen müssen die Kollegen zu überzeugen

M
Musterfrau

14.11.2011 um 16:20 Uhr

Guten Tag, in unserem BR ist man der Meinung, dass die gemäß §33 BetrVG gefassten Beschlüsse von ALLEN Mitglieder des BRs mitzutragen sind! Man kann´s bei RF von Kollegen ja neutral formulieren: "Der BR hat den Bschluss XY gefasst....", aber das sollte selbstverständlich sein, dass alle Beschlüsse einstimmig kommuniziert werden. Sonst seid Ihr irgendwann nur noch mit "parteiinternen" Quereleien beschäftigt und jeder haut den anderen in die Pfanne und da freut sich der AG ...

E
Erdenbürger

14.11.2011 um 19:08 Uhr

Jedes einzelne BR Mitglied ist von seine Kollegen gewählt wurden, also sollte auch jeder für seine Kollegen einstehen und zu seiner Meinung stehen auch gegen die BR Kollegen, wenn man davon überzeug ist. Denkt daran, BR arbeit ist keine Geheimnis und jeder sollte seine Stellung beziehen und wenn es keine Kompremisse gibt, dann entscheidet die Mehrheit, doch Deine Meinung darfs Du immer an deine Kollegen weitergeben, denn die haben dich gewählt und nicht deine BR kollegen.

G
gironimo

14.11.2011 um 19:53 Uhr

Ich habe auch immer darauf bestanden, meine Meinung sagen zu dürfen. Trotzdem gibt es Grenzen. Und andere zu beschimpfen und zu beleidigen oder unsinnige Dinge zu behaupten ist nicht gerade der richtige Umgangston. Irgenwo zwischen Meinungsfreiheit und dem Gebot demokratisch gebildete Willenserklärungen zu akzeptieren, verläuft eine Grenze.

Jeder muss wissen, ein Gremium, in dem man gegeneinander Arbeitet ist nicht wirklich erfolgreich.

In Eurem Fall würde ich bei passender Gelegenheit eine sachliche Gegeninformation starten. Und unterstützt Euren Vorsitzenden.

L
Lernender

15.11.2011 um 21:23 Uhr

Nach der Meinung einiger hier, ist wohl nur der BRV und im Vertretungsfall der Stellvertreter der/die jenigen die Beschlüsse des Gremiums zu Vertreten haben. Alle anderen können nach eigener Stimmungslage oder der Mitarbeiter sagen ich wars nicht. Die anderen sind die bösen.

Klasse, das nenn ich gelebte Demokratie. Das Gremium von Musterfrau macht in meinen Augen genau das richtige.

K
Kölner

15.11.2011 um 21:40 Uhr

@Lernender Ich habe nicht lesen können, dass nach der moralischen Bewertung dieses Falls gefragt wurde. Darin könnte man mit Musterfraus Antwort durchaus konform gehen.

R
rainerw

15.11.2011 um 22:05 Uhr

@Lernender BRM heisst auch Diplomat sein. Die beste Antwort beis so etwas kann immer nur sein: Der BR hat folgenden Beschluss gefasst..........,ich persönlich habe zu dem Thema folgende Meinung/Ansicht. Nichts ist schlimmer als wie nach außen hin Missstimmungen des Gremiums zu verbreiten,....der erste Nagel zum Sarg.

L
Lernender

16.11.2011 um 10:02 Uhr

@rainerw

das ist das was ich meine, ich wars nicht der den Beschluss gefasst hat, es waren die anderen.

Der BR hat einen Beschluss gefasst und der ist zu vertreten. So seh ich es und glücklicherweise auch unser Gremium.

K
Kölner

16.11.2011 um 10:10 Uhr

@Lernender Das ist dem Grunde nach aber Bundestagsabstimmungspoelmik: Ich gebe meine Meinung ab, beuge mich den demokratischen Grundsätzen/Vorgaben eines Gremiums/einiger Meinungsführer und darf anschließend nicht mehr sagen, dass diese oder jene Entscheidung NICHT zwingend auf meiner Meinung/meinem Abstimmungsverhalten beruht.

Ich halte viel davon, wenn BRM sagen dürfen, dass sie die Entscheidung aufgrund demokratischer Entscheidungsgrundsätze mittragen müssen, sie sich solidarisch erklären aber nicht zwingend der gleichen Meinung wie die Mehrheit sind.

L
Lernender

16.11.2011 um 11:09 Uhr

@Kölner

wird wohl am besten sein Listen über das Abstimmungsverhalten rauszuhängen.

K
Kölner

16.11.2011 um 11:20 Uhr

@Lernender Ne, das meine ich nicht. Ich gebe zu, da ein wenig provoziert zu haben.

Dem Grunde nach ist ein Zwang, BRM auf Linie zu bringen indem sie eine einheitlich Wesen- und Meinungsäußerung des BR nach Aussen zu vertreten haben, eine recht antiquierte Form.

Die Ausgangsfrage war 'Wie kann der Rest des BR (bzw. unser Vorsitzender) sich am besten dagegen wehren?'. Meine Antwort '...mit den besseren Argumenten?' und das '?' kann man gerne durch ein '!' ersetzen.

L
Lernender

16.11.2011 um 11:58 Uhr

@kölner """"""""Die Ausgangsfrage war "Wie kann der Rest des BR (bzw. unser Vorsitzender) sich am besten dagegen wehren?". Meine Antwort "...mit den besseren Argumenten?" und das "?" kann man gerne durch ein "!" ersetzen.""""""""

da hast du Recht. Nur schade das über solche Auseinandersetzungen die Arbeit für die Mitarbeiter leidet.

K
Kölner

16.11.2011 um 12:00 Uhr

@Lernender Da stimme ich Dir ebenso zu.

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