fühle mich übergangen im BR
wir sind ein 9 gremium mit WA und anderen ausschüßen. unteranderem ein logistik-ausschuß den ich ausfülle. deren aufgabe ist es sich z.b. über die lenk und ruhe zeiten der fahrer zu kümmern. als wir am letzten sitzungstag zusammen saßen kam vom ersten vorsitzenden eine beschwerde von einem kraftfaher auf den tisch die durch ein anderes BR-mitglied dem vorsitzenden zugetragen wurde. diese ist ihnen schon fast 4 wochen bekannt gewesen . keiner von den beiden hatte mich mal vorher dazu befragt oder mich um meine meinung dazu gebeten obwohl ich anwesend war im betrieb. ein anderes betriebsratsmitglied das mich ein paar tage vor der sitzung fragte wie es sich bei der " lage (lenk u. ruhezeit) " sich rechtlich verhält, fragte ich mich im nacherein, dass das ja zusammen hängen könnte mit der beschwerde. der br hat daraufhin den ersten vorsitzenden damit beauftragt weiter der sache nachzugehen.
ich bin der meinung das mich der erste vorsitzende zu dieser sache hätte vorher fragen müssen, wie ich das sehe und was man da machen könne.außerdem müßte ich das weitere vorgehen des 1 vorsitzenden ausfüllen und nicht der 1 vorsitzenden weil ich vom gremiun dafür bestimmt worden bin im logistik ausschuss . ich fühle mich einfach übergangen und bin der meinung das der 1 vorsitzende alles an sich reißt was er kriegen kann.
jetzt möchte ich diese abstimmung zu diesem thema anfechten, aber ich weiß nicht genau wie ich das machen muß. könnte mir jemand bitte helfen ???
pimpelchef
Community-Antworten (6)
10.09.2011 um 13:41 Uhr
Hallo Chef,
hast du in der Sitzung deine Ansicht den Kollegen mitgeteilt?
Grüße, Lernender
10.09.2011 um 14:24 Uhr
nein,
das wurde mir erst hinterher erst klar weil ich mit einigen br-mitgliedern darüber gesprochen habe .
pimpelchef
10.09.2011 um 14:36 Uhr
Hallo Chef,
unter Kollegen miteinander reden ist besser als Anträge zu stellen die dann evtl. nicht zum Erfolg führen.
Grüße, Lernender
10.09.2011 um 15:46 Uhr
pimpelchef
Der BRV muss vor der Sitzung mit keinem Vorgänge besprechen. Sofern ein BA gebildet wurde, behandelt dieser in der Vorbereitung der Sitzung diese TOPs.
Die BR Sitzung ist da um Themen und Beschlüsse zu besprechen und zu fassen. Jedes BRM erhält ja vorher die TO und hat die Pflich sich vorher schlau zu machen. Wenn es dieses nicht macht und dann später erfährt, dass es was nicht oder falsch verstanden hat, ist es erst einmal vorbei. Das BetrVG sieht dann nur vor, dass eine bestimmte Anzahl BRM die Aufnahme von TOPs auf die TO der nächsten Sietzung beantragen können.
Also, voher schlau machen.
Der BRV muss auch BRM welche es nicht verstehen/ verstanden haben oder die Auswirkungen falsch eingeschätz haben aufklären.
12.09.2011 um 11:33 Uhr
Hallo pimpelchef,
ich gehe davon aus, dass Du den Beschluß (wie immer er auch aussah) nicht anfechten kannst, nur weil Dich der Vorsitzende nicht vorher gefragt hat. Ich sehe das Problem auch eher darin, wie man innerhalb des BR miteinander umgeht. Also kann auch nur miteinander sprechen der erste Weg zur Lösung sein. Insbesondere die Frage des Informationsflusses sollte geklärt werden. "der meinung das der 1 vorsitzende alles an sich reißt" Sehen denn Deine Kollegen das ähnlich? Gibt es mehr solcher Fälle - oder war es vielleicht doch nur Gedankenlosigkeit oder ein Versehen des Vorsitzenden?
12.09.2011 um 12:10 Uhr
vielen dank für eure hinweise.......!
werde heute unter 4 augen mit dem ersten vorsitzenden sprechen das es so nicht geht wie er das macht.
ja ,es kommt regelmäßig vor das er alles an sich reißt egal ob da ein ausschuß mit beauftragt wurde oder nicht. er und seine 1 vertreterin machen alles ............. danch kommt erstmal nichts . leider haben sie die mehrheit 5 zu 4 gegen uns ..........
pimpelchef
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