Hallo,

wir wurden von einem US-Unternehmen übernommen und es werden immer mehr Englisch-Kenntnisse verlangt. Der AG will zukünftig Kurse anbieten und hierbei Soll- und Ist Status der Stellen bzw. der Mitarbeiter als Grundlage für die Teilnahme vornehmen.
Ich gehe davon aus, daß Kursinhalte firmenbezogen und nicht allgemeinsprachlicher Art sein werden.

Es wird derzeit eine Betriebsvereinbarung erstellt, wonach die dafür notwendige Zeit als je hälftig als Arbeitszeit und Freizeit gelten soll. Die Kosten trägt der AG für den Kurs. Das Budget wird aber bei weitem nicht ausreichen um alle Mitarbeiter ausreichend zu schulen.

Mitarbeiter, die die Leistungsziele (auch Sprachanforderungen) / Kursziele nicht erbringen (können), müssen mit schlechten Bewertungen und pers. Maßnahmen rechnen. Der Arbeitgeber sortiert regelmäßig "schlechte" Mitarbeiter aus. Die Kurse dienen also auch zur leistungsbezogenen und damit mitbestimmungspflichtigen Kontrolle.

Ist eine BV bindend, wo ich 50% der Kurszeit als Freizeit aufbringen muß?