Wir sind ein Verleihbetrieb mit bundesweiten Kunden.
In den Standard-Arbeitsverträgen unserer Mitarbeiter gibt es folgende Passage: „Der Arbeitnehmer ist damit einverstanden, an wechselnden Einsatzorten auch außerhalb seines Wohnsitzes im Gebiet der BRD eingesetzt zu werden.“
Ein Mitarbeiterin soll jetzt eine Arbeit antreten, die sie nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann (mindeste Dauer für eine Strecke 2 Std. 11 Min. gemäß Fahrplanauskunft). Sie hat keinen Führerschein und ein halbjähriges Kind. Ihr Partner ist arbeitslos. Einen anderen näheren Einsatzort können wir leider nicht nachweisen.
Folgende Fragen:
Gibt es für diese Mitarbeiterin einen Grund, diese Arbeit abzulehnen ohne mit einer Kündigung rechnen zu müssen?
Was können wir als BR für diese Kollegin tun?