Laptop zur Betriebsratsnutzung
Hallo Kolleginnen und Kollegen,
ich habe für unsere Betriebsratsarbeit einen Laptop beim AG beantragt und auch bekommen. Dieser Laptop ist netzwerkunabhängig. Der PC ist so konzipiert, dass ich keine eigenen Programme aufspielen kann. Dazu muß ich das Gerät zum Administrator geben, der dann neue Software installiert. Ich möchte aber nicht, dass irgendwer außer dem Betriebsrat die Möglichkeit hat da hineinzuschauen. Wie läuft das bei Euch?
Community-Antworten (7)
11.01.2011 um 14:45 Uhr
Bleib doch daneben sitzen, solange dauert so eine Installation doch nicht.
11.01.2011 um 14:59 Uhr
Man kann alle Dateien z.B. Word, Excel usw. auch einfach gegen Öffnung (lesen/schreiben usw.) schützen/sperren. Dann kann auch ein Admin diese nicht lesen
11.01.2011 um 15:21 Uhr
Man kann alle Dateien z.B. Word, Excel usw. auch einfach gegen Öffnung (lesen/schreiben usw.) schützen/sperren. Dann kann auch ein Admin diese nicht lesen
Das träumst Du aber nur.....
Der Admin kann sie zwar tatsächlich nicht lesen wenn sie ihm nicht gehören, aber er kann jederzeit die Datei einem anderen schenken, z.B. sich selbst - und dann KANN er sie lesen. Ich empfehle in so einem Fall eine externe Festplatte. Die stöpselt man einfach ab und gut ist. Dann muss man nur noch dafür sorgen das auf der Festplatte nicht noch Arbeitskopien herumliegen.... Allerdings ist das auch nicht so trivial wie sich das anhört, da Office und Co. ständig Zwischenspeicherungen vornehmen wenn auch normalerweise an dem selben Ort wie die Originaldatei.
Das Problem ist im Wesentlichen das man von dem Normalo-BRM nicht unbedingt erwarten kann, das er sich mit PCs gut auskennt - insofern ist es leider oft nicht zu umgehen das ein Administrator die Hand drauf hat. Sofern ihr aber befähigte BRM habt die sich auch zutrauen notfalls den PC neu zu installieren sollte es doch möglich sein mit dem AG zu klären das ihr auf die Dienste des Administrators verzichtet und Euer System selbst installiert. Unsere PCs samt lokalem Netzwerk habe ich selbst installiert.
Im Zweifelsfalle bleibt Euch immer eine Möglichkeit: Linux installieren und OpenOffice verwenden. Sofern Euer Admin nicht auch noch die Boot-Möglichkeit von CD zugenagelt hat ist das kein Problem und das Linux zieht ihr Euch notfalls vom Netz. So lange ihr keine spezielle Windows-Software verwendet ist das eine nette Möglichkeit.
11.01.2011 um 16:05 Uhr
rkoch
ich arbeite mit solchen Dateien und sende bzw. übertrag diese auch auf meinen 2 Rechner und sie sind stets nur mit dem Passwort zu öffnen. Man kann sie zusätzlich auch noch zippen und dann auch die Zipp-File mit PW schützen, dann braucht man auch dort nochmals ein PW. Man kann so geschützte zwar kopieren, doch der PW-Schutz bleibt dabei erhalten.
Aber das Beste ist eine spezielle Verschlüsselungssoftware, die können mit einem noch höheren Standart verschlüsseln. Z.B. von Steganos.
Wenn man mit MS-Office erstellte Dateien verschlüsselt mit der MS Technik sind diese aber dann z.B. auf PDA mit MS Betriebssystem nicht lesebar auch nicht wenn man das PW kennt.
11.01.2011 um 16:18 Uhr
Man kann sie zusätzlich auch noch zippen und dann auch die Zipp-File mit PW schützen MS-Office erstellte Dateien verschlüsselt mit der MS Technik
Das geht natürlich.... hast du aber nicht geschrieben (Dateien einfach gegen Öffnung (lesen/schreiben usw.) schützen/sperren)
Nur hemmt so etwas wieder die Betriebsratsarbeit ... einfach weil die ständige Passwort eingeberei lästig ist.
Aber das Beste ist eine spezielle Verschlüsselungssoftware
Und da beißt sich die Kuh in den Schwanz: PeterLier hat ja eben das Problem das er keine Software selbst installieren kann. Und der Admin der diese Software installiert wird sich ggf. ein Hintertürchen offenhalten. Alles nicht so einfach - vor allem wenn mans doppelt nimmt :-)
11.01.2011 um 16:22 Uhr
Warum immer alles so komplizieren? Wie oft in einer Amtsperiode muss denn neue Software aufgespielt werden? Bei mir kommt der Admin an den Arbeitsplatz, spielt die Software auf und verzieht sich wieder. Aber das war schon vor ... nachdenken ... vielen Jahren.
11.01.2011 um 16:53 Uhr
rkoch
eben, weil er das Problem mit dem Einspielen neuer Software hat, kann er mit den "Bordmitteln von MS" Dateien sperren/verschlüsseln gegen unberechtigtes öffnen und / oder ggf. ändern.
Wenn es sich um PDF Dateien handelt und man die Vollversion von Adobe hat/nutzt kann man Dateien sogar gegen Kopieren und Ausdrucken schützen, also auch dieses sperren.
Dann steht der Admin vor Dateien welche auch er nicht lesen kann.
Aber klar für die IT-Spezis. Ja, diese Verschlüsselung ist nicht "unknackbar". Doch es bedarf sehr großem Wissen und Aufwand sowie Rechnerleistung.
Aber wichtig ist auch, liest /öffnet der Admin solche Dateien des BR, droht ihm die fristlose Kündigung. Entsprechende Urteile gibt es. Es wäre dann nur der Beweis zu erbringen. Hier kann man aber z.B. vor Übergabe des Rechners an den Admin einen neue "Interessante" Datei einstellen welche nur einmalig auf diesem einen Rechner liegt, dann kann die Info nur aus dieser stammen.
Mit gezielt einmal gestreuten Infos kann man grundsätzlich auch Infowege/ quellen ausfindig machen.
So tat es einmal ein AG um Quellen zu outen. Bestimme Infos nur stets an eine Person.
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