Hallo,

ich habe da mal folgende Frage:
Inwieweit ist der Betriebsrat gefordert und was ist zu tun, wenn durch einen Geschäftsführer und gleichzeitigen Gesellschafter des Tochterunternehmens ohne aktuell vorgelegten Gesellschafterbeschluss ein vertraglich gebundener Dienstleister aufgefordert wird Kundenvertragsdaten inkl. deren Anschriften sowie aus beiden Unternehmen zugehörige Arbeitnehmerpersonaldaten inkl. Gehalts- und Stundennachweise an dritte Dienstleister weiterzugeben. Die Weitergabe erfolgte in unverschlüsselter, nichtanonymisierter und nicht kennwortgeschützter Form. Es wurde zum Zeitpunkt auch keine Datenschutzerklärung des übernehmenden Dritten vorgelegt oder andere vertragliche Regularien.
Eine Verletzung des BDSG liegt vor, da ohne Kenntnis der Auftraggeber (Wohnungsgesellschaften) und ohne Zustimmung der Betroffenen (Mieter) personenbezogene Daten weiter gegeben wurden. (BDSG §11)

Gruß André