Mitarbeiterüberwachung
Hallo zusammen,
hat in diesem Forum irgendwer Erfahrung mit Terminal-Server Lösungen?
Es geht um das neue Schlagwort „Virtualisierung“ von PC-Arbeitsplätzen.
Mit dieser Technik sind die Mitarbeiter praktisch in Form einer elektronischen Kamera überwachbar.
Sicher kennen die einen oder anderen die netten Meldungen, wenn sich ein Admin auf den Bildschirm schalten will.
Diese Programme kommen jedoch überwiegend aus der USA und es ist für einen Administrator oder eine externe Firma (per Fernzugang) ein leichtes mal eben temporär diese Meldung zu unterdrücken bzw. die notwendige Zustimmung durch den User abzuschalten.
Merken würde dies faktisch keiner!!!
Das beschreibt aber nur die Vergangenheit. In Zukunft wird es durch die Verlagerung der Desktops auf einen zentralen Server sogar möglich sein, über einen längeren Zeitraum Benutzersitzungen aufzuzeichnen (als Video).
Dies geht sogar soweit, dass die Anbieter von Virtualisierung sogar mit der auf Regeln basierenden Aufzeichnung werben (angeblich aus Security Gründen). Faktisch ist es möglich, nur dann aufzuzeichnen, wenn ein bestimmtes Programm geöffnet wird. Willkommen bei Mitarbeiter – TV.
Schöne neue EDV-Welt. Wie soll ein BR das noch im Sinne der Mitarbeiter regeln?
Selbst wenn er eine Rahmenvereinbarung macht, in der steht, dass dies alles verboten ist, ist der Missbrauch nur einen Klick entfernt und man wird die so gewonnenen Informationen natürlich nie direkt gegen einen Mitarbeiter gebrauchen (wurde ja sonst auffliegen). So sensibel ist man inzwischen...
Der Gesetzgeber muss endlich diese Dinge in Deutschland verbieten und die Softwareanbieter zwingen, sich lückenlos an deutsche Gesetze zu halten (aber die gibt es wohl derzeit).
Oder hat jemand eine Idee was wir Betriebsräte machen sollen – wirksam?
Die Technologie komplett verhindern ist Theorie und nicht umsetzbar, da diese als das nächste „große Ding“ durch die EDV-Szene geht und ich überzeugt bin, dass sich die Technik durchsetzen wird.
Community-Antworten (1)
28.09.2010 um 16:49 Uhr
Hallo Freemen !
Ja,Big Brother is watching us! Verhindern wird so nicht möglich sein,siehe Lidl,Schlecker,Telekom-neuerdings die EC-Kartenbetreiber... Ideal wäre es , ein freigestelltes BRM zu einer entsprechenden IT-Schulung zu schicken-Netsecurity o.Ä..Da es Euer Aufgabengebiet betrifft,habt Ihr durchaus ein Recht darauf.Dieser Kollege kann dann mit entsprechender Software die Zusammenarbeit mit der GL suchen. Aber auch,wenn die freudestrahlend ja sagen - a little bit of Danger wird immer bleiben.
Grüsse,sueton
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