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Dieser Beitrag ist vor 15 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

MOBBING bei externen MA: kann ich den BR des Kunden beanspruchen?

H
hilfesuchend
Mrz 2020 bearbeitet

Hallo Zusammen,

ich brauche dringend Hilfe. Ich bin als externe MA bei einem Kunden eingesetzt. Mein eigener Arbeitgeber hat keinen Betriebsrat. Aufgrund von Mobbing habe ich meinen Arbeitgeber gebeten, das Projekt zu wechseln. Der Mandant wurde "angeblich" darüber nicht informiert.....Es ist beim Kunden allgemein bekannt, dass ich zum Ende des Monats nciht mehr da bin (offizielle habe ich eine andere Stelle....) Heute ist eine Eskalation mit einem Kunden des Mandanten aufgetreten, den ich seit kurzem betreue. Die Eskalation ist seit längerem abzusehen. Alles deutet darauf hin, dass jetzt ein Schuldiger gesucht wird für die Miesere. Und ich als "Externer" und bald das Unternehmen verlassender eigne mich da besonders. Der Sachverhalt ist so, dass vor mir ein anderer Ansprechpartner diesen Kunden betreut hat und das Geschäft gegen die Wand gefahren hat. Dieser wurde vom Vorgesetzen gedeckt. Nach der Eskalation wurde ich als Ansprechpartner für den Kunde bestimmt (per Protokoll fest gehalten). Seit dem ist der Kunde nicht zufrieden zu stellen. Jetzt eskaliert die Beschwerde bzw. allg. Unzufriedenheit des Kunden. In einem Meeting heute wurde als Nebensatz erwähnt, dass ich ja von Anfang an für diesen Kunden zuständig gewesen sei!!! DAS stimmt so nicht und das weiß man auch. Es zeichnet sich ab, dass ich das "Bauernopfer" werde. Kann ich mich in dem Fall an den Betriebsrat des Kunden wenden, wenn mein Arbeitgeber keinen Betriebsrat hat? Ich kann nicht zu lassen, dass mir die Schuld für Dinge zugewiesen wird, die vor meiner Zeit lagen. Darüber hinaus werden mir keine konkreten Informationen über die Beschwerde gegeben, um mich im Dunkeln zu lassen. Habe ich Anspruch, zu Erfahren, worüber der Kunde sich konkret beschwert hat, um Stellung beziehen zu können? Ich brauche DRINGEND Unterstützung......

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Community-Antworten (1)

H
hilfesuchend

18.09.2010 um 00:34 Uhr

ZUSATZ: mein Arbeitgeber hat auf meine Hilfesuche nicht reagiert, sondern mir indirekt unterstellt ich hätte "gekündigt" (per Mail) , obwohl ich lediglich um einen Projektwechsel gebeten habe (falls dieser möglich ist) und mitgeteilt habe, dass ich das Projekt zu einem bestimmten Termin verlassen möchte. Statt dessen wurde unverzüglich seitens meines Arbeitgebers nach Ersatz gesucht und ich wurde aufgefordert, das Thema "Mobbing" selber (ohne Rückendeckunge meines Arbeitsgebers) als Grund anzugeben. Der Mandant hat sogar mich dazu beauftagt bei meinem Auftraggeber anzurufen und nach zu fragen, wie es mit einem Nachfolger für mich aussieht!!!! Als ich gerade gelesen habe, dass der Arbeitgeber verpföichtet ist bei Mobbingmeldungen zu reagieren, erkenne ich was sowohl von der Seite meines Arbeitgebers als auch von der Seite des Mandanten schief gelaufen ist. Ich stehe sozusagen absolut ungeschützt dar. Hat jmd. eventuell Tipps für mich, wie ich diese Situation dolumentieren kann. Wenn ich das richtig verstanden habe, stehe ich als Opfer in der Beweispflicht. Welche Beweise sollte ich sammeln? Kann ich Kollegen nennen, die das Fehlverhalten bezeugen können? Ich kann und möchte diese Situation so nicht auf sich beruhen lassen. Ich bin über jeden Tipp dankbar!!!!!!! Ich möchte keinesfalls ein OPFER sein!!!!!!

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