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Arbeitnehmer arbeitet immer wieder Sonntags!

A
ArmerWilli
Mai 2021 bearbeitet

Hallo ein MA arbeitet immer wieder an Sonntagen obwohl es keine "Freigabe" vom BR gegeben hat. Es wurde schon des öfteren mit dem MA und auch mit dem Vorgestezten geredet. Der Vorgestezte sagt immer "Was soll ich machen, davon weiß ich nichts, ich werde mit ihm reden.! Der MA steht auf den Standpunkt:" Mir ist langweilig , was soll ich sonst machen ...,"

Sollte man dem Kollegen als nächste Maßnahme den VPN Zugang zur Firma an Sonntagen "deaktivieren", damit er sich erst gar nicht anmelden kann ? Oder sollte man ganz einfach ignorieren, da er es ja 'freiwillig' tut?

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Community-Antworten (9)

K
kratzbürste

10.05.2021 um 16:14 Uhr

Ihr solltet euch an den Arbeitgeber wenden und ihn auffordern sicher zu stellen, dass nicht ausserhalb der betrieblich vereinbarten Zeiten gearbeitet wird. Der AG muss das sicherstellen.

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celestro

10.05.2021 um 16:30 Uhr

"Sollte man dem Kollegen als nächste Maßnahme den VPN Zugang zur Firma an Sonntagen "deaktivieren", damit er sich erst gar nicht anmelden kann ?"

Klingt gut! Würde ich auf jeden Fall mal beim AG anmerken und schauen, was der dazu sagt. Daran kann man mMn auch absehen, ob der das Problem auch so sieht, oder nur "so tut als ob".

"Oder sollte man ganz einfach ignorieren, da er es ja 'freiwillig' tut?"

Nein!

U
UdoWoe

11.05.2021 um 10:58 Uhr

Der MA arbeitet wohl im Homeoffice? Sehe ich das richtig? (Hinweis VPN-Zugang). Rechnet der MA auch die am Sonntag geleisteten Stunden ab? Bekommt er dafür einen Ausgleich/Vergütung? Bin auch verwundert, dass es noch immer MA gibt, denen es "langweilig" ist. Dieser MA hat wohl keine Familie und kein Hobby. Sollte sich vielleicht mal eines zulegen. Jedenfalls muss der AG dafür sorgen, dass Pausenzeiten und Ruhezeiten eingehalten werden. Als BR würde ich darauf drängen, dass die Zugänge an den Wochenenden gesperrt sind. Aus Erfahrung kann ich nur sagen, sollte dieser MA mal seine Arbeit verlieren oder in Ruhestand gehen, dann hat er noch mehr Probleme.

A
ArmerWilli

11.05.2021 um 11:49 Uhr

Moin ! Genau so ist es ...

95% Home Office Er bekommt nichts an Ausgleich/Vergütung oder so, weil er es immer 'heimlich' macht, soll ja keiner Mitbekommen....darum Dokumentiert er es ja auch nicht. Das Problem mit "Arbeit verlieren oder in Ruhestand" ( ok ist noch zu jung :-) ) sehe ich auch so...

C
Challenger

11.05.2021 um 13:38 Uhr

Zitat ArmerWilli : Der Vorgestetzte sagt immer "Was soll ich machen, davon weiß ich nichts, ich werde mit ihm reden.!

Darauf kommt es überhaupt nicht an. Vielmehr verletzt der Arbeitgeber in grober Weise seine Verpflichtungen nach dem BetrVG, wenn er Überstunden anordnet, duldet, oder freiwillig von AN geleistete Überstunden entgegennimmt, ohne das der BR nach §82, Abs. 1 Nr. 2+3 BetrBG ordnungsgemäß beteiligt wurde.

G
ganther

12.05.2021 um 13:55 Uhr

stimmt Challenger. Bin ganz bei Dir. Der AG ist in der Uhr und muss das gefälligst abstellen. Aber auch der BR muss sich im klaren darüber sein, dass es ggf. zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen kann, entweder bei der FK die hier nicht deutlich genug das unterbindet oder beim AN der sich nicht an die Anweisung hält

C
celestro

12.05.2021 um 13:57 Uhr

"Der AG ist in der Uhr"

Wie bitte?

K
Kampfschwein

12.05.2021 um 15:07 Uhr

Wenn der AG weiterhin Überstunden anordnet, duldet, oder freiwillig von AN geleistete Überstunden entgegennimmt, ohne das er Euch als BR nach §82, Abs. 1 Nr. 2+3 BetrBG ordnungsgemäß beteiligt, dann solltet Ihr mit einer einstweiligen Verfügung klare Kante zeigen. Die Arbeitsgerichte verstehen i.d.Z. nämlich keinen Spaß. Der AG erfüllt m.M.n. auch den Tatbestand der Behinderung der BR'tätigkeit. Also genug Stoff, um den AG vor den Kadi zu ziehen.

C
celestro

12.05.2021 um 15:24 Uhr

"Es wurde schon des öfteren mit dem MA und auch mit dem Vorgestezten geredet."

es stellt sich also die Frage, in wieweit der AG davon bislang überhaupt Kenntnis hat.

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