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Manipulation befürchtet - Vorschlag abgelehnt, daß jemand von unserer Liste am Wahltag etc. dabei sein darf?

G
Gaucho
Nov 2016 bearbeitet

Hallo zusammen,

wir haben eine eigene Liste zur BR Wahl eingereicht, so daß es diesmal keine Personen- sondern eine Listenwahl geben wird. Darüber ist der aktuelle BR nicht gerade erfreut. Unser Problem ist, daß der gesamte Wahlvorstand nun auf der ersten Liste steht. Es gibt also keine unabhängigen Wahlvorstandsmitglieder. Nun fürchten viele auf unserer Liste und auch viele Sympathisanten, daß es bei der Wahl zu unregelmäßigkeiten kommen könnte. leider wurde der Vorschlag abgelehnt, daß jemand von unserer Liste am Wahltag etc. dabei sein darf. Hat jemand eine Idee was man tun kann, um absolut sicher zu gehen, daß die Wahl auf jeden fall fair abläuft ?

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Community-Antworten (4)

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DrHouse

03.03.2010 um 20:43 Uhr

Gaucho, die Auszählung der Stimmen ist öffentlich für Betriebsangehörige.

D
derdermalwjlwar

03.03.2010 um 20:54 Uhr

Gaucho, niemand hindert Dich, auch während der Stimmabgabe im Wahllokal zu sein (oder davor).

M
monalisa

03.03.2010 um 20:57 Uhr

@derdermalwjlwar, und wieder mal stellt sich hier die Frage, ob der AG diese Zeit bezahlen muss oder nicht.... "The same procedure as every year....." :-))

P
peters

03.03.2010 um 23:21 Uhr

Und ich frage mich bei dieser und ähnlichen Fragen, wieso sich Mitarbeiter eines Betriebs gerade bei der Wahl einer Interessenvertretung derart bekriegen. Ein derartiges Misstrauen ist doch kein gutes Zeichen im Sinne einer Solidarität der Beschäftigten.

Hier liest man zu viel über Misstrauen gegenüber dem Wahlvorstand, gegenüber dem alten BR, gegenüber einer gegnerischen Liste......

Dort, wo es um die Einhaltung der Rechte von Arbeitnehmern gehen soll, sollte auch das gebotene Maß an Demokratie gelebt werden.

Welchen Eindruck hinterlässt denn ein Wahlvorstand, der sich nicht in die Karten gucken lassen will? Es muss doch den Eindruck machen, als ob er "seinen BR" möglichst gut über die Runden bringen will. Nach meinem Demokratieverständnis würde es besser aussehen, wenn der WV einen "neutralen" Wahlhelfer bestimmen würde.

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