W.A.F. LogoSeminare

Wie haltet ihr es als Betriebsräte mit Home-Office, Präsens JA/NEIN

T
Timmm
Jan 2021 bearbeitet

Hallo zusammen,

wie haltet ihr es als Betriebsräte mit Home-Office? Ich bin selber BRV in einem Unternehmen mit 250 Mitarbeitern. Wir sind bisher gut durch die Corona Krise gekommen und haben gut zu tun. Ich war bisher jeden Tag im Unternehmen, weil wir aktuelle viele Themen zu bearbeiten haben. Ich sehe mich/uns als BR aber auch in der Pflicht für meine Kollegeninnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Es war mir bisher wichtig auch physisch für meine Kollegeninnen vor Ort zu sein. Auf der anderen Seite haben wir als Betriebsräte aber eine eine gewisse "Vorbildrolle", und wollen den Kontakt auf das notwendigste begrenzen. Ich bin hin und her gerissen was ist die richtige Vorgehensweise. Wir sehr ihr das?

56205

Community-Antworten (5)

G
ganther

21.01.2021 um 14:05 Uhr

Vorbildfunktion ist ein gutes Stichwort. Der BR sollte beim AG darauf hinwirken, so viel HomeOffice wie möglich. Hat ja auch die Regierung und Ministerpräsidenten oft genug betont und nun kommt noch die Verordnung. Daher sollte man m.E. auch als BR, wenn es die Tätigkeit erlaubt, ins HomeOffice gehen. Vorher den Kollegen mitteilen, wie man bei Problemen erreichbar ist und insgesamt als Gremium gerade in diesen Zeiten viel über die Tätigkeit berichten

O
oberpriester

21.01.2021 um 14:42 Uhr

Ich kann mich ganther nur voll und ganz anschließen... Ich sitze als Freigestellter an einem Standort mit hoher Anzahl an gewerblichen Kollegen, die nicht ins Homeoffice können! Demzufolge habe ich es auch immer mit hauptsächlicher Präsenz gehalten um auch ein Zeichen an diese Kollegen zu senden, zumal ich ein eigenes Büro habe... Allerdings ist die Lage nun so wie sie ist und da zählt das Vorbild genauso wichtig! Trotzdem auch aus dem HO transparent arbeiten und für die Kollegen über Telefon/Mail/Teams verfügbar bleiben zählt jetzt!

R
rtjum

21.01.2021 um 14:53 Uhr

also ich habe ein Einzelbüro auf einem Gang wo max, in den 8 Büros insgesamt noch 2 Personen anwesend sind, Ich versuche auch so viele wie möglich ins HO zu bekommen aber bei knapp 75% die nicht ins HO können finde ich, dass ich vor Ort immer noch besser dran bin.

U
UdoWoe

21.01.2021 um 15:37 Uhr

Ich bin freigestelltes BR-Mitglied und auch noch SBV. Ich bin, auch aufgrund meiner Erkrankung (mit Attest) ins Homeoffice gegangen. Unsere sämtlichen BR-Meetings finden mittlerweile als TEAM-Sitzungen statt. Da wir ein Labor haben, sind ein paar wenige BR-Mitglieder vor Ort und stehen als Ansprechpartner zu Verfügung. Wir haben aber alle unsere Kolleginnen und Kollegen darüber informiert, dass wir sowohl per Telefon, per Mail, als auch per Teams zu Gesprächen zu Verfügung stehen. Sollte es wirklich so ein gravierenden Fall geben, dann würden die Mitglieder, oder zumindest einzelen Mitglieder des BRs auch an den Standort fahren. Auch unsere BV haben wir als Podcast virtuell veranstaltet und allen zu Verfügung gestellt. Der Wunsch baldigst wieder Präzenzmeetings zu veranstalten ist aber sehr hoch. Geht halt momentan nicht.

S
seehas

22.01.2021 um 08:41 Uhr

Ich bin im Gesundheitswesen tätig, zu 70 % freigestellt. Bei uns sind nur wenige Tätigkeiten im Home Office möglich. Die meisten Mitarbeitenden sind vor Ort. Der Betriebsrat hält es genauso. Die Vorbildfunktion sehe ich hier auch darin, bei der Einhaltung von Hygieneregeln mit bestem Beispiel voranzugehen und auch für die Umsetzung dieser Regeln zu sorgen.

Ihre Antwort