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Dieser Beitrag ist vor 16 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Mobbing - was kann der Betriebsrat tun?

Z
Zeckenzusel
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen ich bin neu in einem Betriebsrat und nun hat mich eine Kollegin angesprochen das sie das gefühl hat sie wird gemobbt Sie hat sich bei mir ausgesprochen und mich gebeten das für mich zu behalten und es nicht öffentlich zu machen Meine Frage ist nun wie soll ich mich verhalten und was sind sinnvolle Schritte die man der Kollegin die offensichtlich angst um ihren Job hat raten kann

9.06709

Community-Antworten (9)

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Erwin

18.09.2009 um 18:43 Uhr

@Zeckenzusel

Wenn der BR etwas erreichen will, muss er darüber mit den zuständgigen und betroffenen Stellen reden. Also AG und die betroffenen Koll.

Ansonsten könnte der BR ja nur auf andere freien Stellen verweisen, damit die Koll. sich fortbewerben kann.

B
BRHexe

18.09.2009 um 19:31 Uhr

@Zeckenzusel Als BR kannst Du nur agieren, wenn Du auch die Möglichkeit hast, mit den entsprechenden Stellen zu reden. Die Kollegin will aus Angst aber nicht. Dazu kommt noch, das die Person, die glaubt, gemobbt zu werden, dies leider auch beweisen müßte. Das könnte sie, indem sie detaillliert die einzelnen Anlässe des Mobbing genau notiert. Doch letztendlich müßte sie dann auch öffentlich dazu stehen, dabei kannst Du ihr dann helfen. Ansonsten bliebe wohl nur eine Versetzung, denn sie will ja in der Firma bleiben

F
Fuxxx

18.09.2009 um 20:36 Uhr

Hallo, BRHexe hat recht. Die Betroffene soll alle Vorfälle dokumentieren. Wir nennen das "Mobbing-Tagebuch". Leider ist es so: wenn euch die Betroffene zum Schweigen verurteilt hat, habt ihr schlechte Karten. Im Ernstfall streitet sie aus Angst alles ab, und der BR hat den Schwarzen Peter. Also, besonnen an die Sache rangehen.

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Immie

18.09.2009 um 20:49 Uhr

@Zeckenzusel Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Dann hat deine Kollegin ihre Schmerzgrenze wohl noch nicht gefunden. Auch solltest du dich nicht als Seelen-Mülleimer missbrauchen lassen. Sag ihr, sie soll ein Mobbing Tagebuch führen, wie die anderen schon sagten. Wenn sie das nächste Mal zu dir kommt um sich auszuweinen frage sie, ob sie das Tagebuch geführt hat. Hat sie dies nicht, weise sie freundlich aber bestimmt darauf hin, das du dann leider nichts für sie tun kannst.

L
Lotte

18.09.2009 um 21:08 Uhr

Zeckenzusel, ergänzend zu meinen Vorschreibern: Du könntest die Kollegin zudem an eine Mobbingberatungsstelle veweisen. Dort werden sie ihr sicherlich kompetent weiterhelfen und auch entscheiden können, ob es sich wirklich um Mobbing handelt. Vielleicht bestärken sie die Kollegin auch dahingehend, Ross und Reiter zu nennen. Schau mal hier: http://www.berufsinformation.org/mobbing-beratungsstellen-und-selbsthilfegruppen/

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Fuxxx

18.09.2009 um 21:13 Uhr

@Lotte Fein gemacht, 100 Punkte1 :-)

L
Lotte

18.09.2009 um 21:32 Uhr

Fuxxx, sonst geht es Dir gut?

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Fuxxx

18.09.2009 um 22:19 Uhr

@Lotte Klar doch. Ich hab dich ja nur bestätigt. Aber stell dir vor: Du hast jetzt 100 Punkte!!! Bei 1000 gibts eine aufblasbare Waschmaschine!

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Lotte

19.09.2009 um 00:24 Uhr

Fuxxx, ich denke nicht, dass ich diese Art der Anmache verstehen muss, aber vielleicht passt es ja gut zum Thema...

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