IGM Mitglied
Servus, muss ich als BR bei der IGM sein? Welche Vor-, Nachteile bringt die Mitgliedschaft? Hätte ich ggfs. Nachteile bei BR-Seminare als Nichtmitglied?
Merci
Community-Antworten (34)
29.06.2020 um 13:49 Uhr
"muss ich als BR bei der IGM sein?"- nö " Welche Vor-, Nachteile bringt die Mitgliedschaft?"- https://www.igmetall.de/ueber-uns/ehrensache-oder-karrierekiller "Hätte ich ggfs. Nachteile bei BR-Seminare als Nichtmitglied?"- nö
29.06.2020 um 14:05 Uhr
Zitat : .......muss ich als BR bei der IGM sein?
Nein, aber man SOLLTE.
Zitat . Welche Vor-, Nachteile bringt die Mitgliedschaft?
Vorteile : Z.B. Anspruch auf Rechtsauskunft, kostenlose Vertretung in Kündigunsschutzklagen. Nachteile : Sind mir nicht bekannt. Ich selbst bin 23 Jahre Mitglied der IGM.
29.06.2020 um 15:15 Uhr
Ich bin seit mehr als 25 Jahren BR-Mitglied und bin bei keiner Gewerkschaft (wäre bei dir die BGRCI). Warum auch? Als BR-Mitglied hast du Seminare besucht und diese Anbieter bieten oftmals auch ausserhalb der Seminar Auskünfte an. Zudem kostet die Mitgliedschaft Geld und nicht gerade wenig.
29.06.2020 um 15:28 Uhr
Nur zur richtig Stellung BG RCI = Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie ist keine Gewerkschaft sondern die Berufsgenossenschaft Die passende Gewerkschaft dürfte die IG BCE (Bergbau Chemie Energie) sein.
Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft hat erst einmal nichts mit dem BR Amt zu tun. Die Mitgliedschaft bringt dir als AN gewisse Vorteile und Rechtssicherheit.
In einigen Firmen gibt es aber Gewerkschaftslisten für die BR Wahl. Auf diese kannst du (meistens) als Nichtmitglied der Gewerkschaft nicht kandidieren sondern nur auf einer Gewerkschaftsfreien Liste.
Letztlich muss das jeder AN für sich entscheiden, ob er Mitglied werden möchte oder nicht.
29.06.2020 um 15:31 Uhr
War ein Tippfehler. Sorry,
29.06.2020 um 15:38 Uhr
Zitat UdoWoe: Zudem kostet die Mitgliedschaft Geld und nicht gerade wenig.
was ist für Dich nicht gerade wenig?
Davon abgesehen, dass wir in D ja die, durchaus zu begrüßende, Koalitionsfreiheit haben also jeder für sich entscheiden kann, finde ich den Ausdruck "nicht gerade wenig" für 1% vom Bruttolohn nicht gerade korrekt. Man hat ja durchaus auch einiges davon.
29.06.2020 um 15:50 Uhr
Zitat UdoWoe : Ich bin seit mehr als 25 Jahren BR-Mitglied und bin bei keiner Gewerkschaft (.....................................................) Warum auch?
Deine Geringschätzigkeit in Sachen Gewerkschaften könnte ein Indiz dafür sein, dass Du Dir in Sachen Mitbestimmung zu Gunsten Deiner KollegInnen nicht gerade ein Bein ausreißen würdest
29.06.2020 um 15:54 Uhr
Nur weil ich nicht in einer Gewerkschaft bin, heißt das noch lange nicht, dass ich mir, Zitat "ein Bein ausreißen" würde. Verstehe nicht, dass ihr so auf meiner Entscheidung herum hackt kein Gewerkschaftsmitglied zu sein.
29.06.2020 um 16:11 Uhr
Zitat UdoWoe : Verstehe nicht, dass ihr so auf meiner Entscheidung herum hackt kein Gewerkschaftsmitglied zu sein.
Es hat hier niemand auf Dir herumgehackt, weil Du kein Gewerkschafts-Mitglied bist. Allerdings gibt Dein geringschätziges " Warum auch? " Anlass zu Spekulationen, so als ob Gewerkschaften überflüssig wären.
Zitat UdoWoe : Nur weil ich nicht in einer Gewerkschaft bin, heißt das noch lange nicht, dass ich mir, Zitat "ein Bein ausreißen" würde.
Ach was ? Wenn überhaupt, scheint es ja nicht viel zu sein, was Du zugunsten Deiner KollegInnen auf die Beine gestellt hast
29.06.2020 um 16:52 Uhr
Man kann sich auch den Ast absägen, auf dem man selbst sitzt. Manchmal sollte man nicht nur auf 1% schauen, sondern auf die langfristige Wirkung blicken, die dann entsteht, wenn jeder nur seinen unmittelbaren Vorteil sucht.
29.06.2020 um 17:33 Uhr
Bei uns im BR kann man die meisten GW-Mitglieder in Sachen "sozial" total knicken. Gucken nur auf den eigenen Vorteil, oder Ihnen ist es egal, wenn interne MA ausgebootet werden bzw. nicken Sachen ab, weil Sie die externen Personen persönlich kennen.
Oder anders gesagt ... ob man in der GW ist oder nicht, sagt rein GAR NICHTS darüber aus, wie man im BR seine Arbeit macht.
29.06.2020 um 17:36 Uhr
Danke celestro.......
29.06.2020 um 18:13 Uhr
Zitat celestro : Bei uns im BR kann man die meisten GW-Mitglieder in Sachen "sozial" total knicken. Gucken nur auf den eigenen Vorteil, oder Ihnen ist es egal, wenn interne MA ausgebootet werden bzw. nicken Sachen ab, weil Sie die externen Personen persönlich kennen.
Das glaube ich Dir aufs Wort. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Allerdings sollte man nicht so tun, als ob Gewerkschaften überflüssig wären. Denn ohne Gewerkschaften hätten wir immer noch Zustände, wie im Kaiserreich.
29.06.2020 um 20:43 Uhr
Oliver, Du hast nach Nachteilen gefragt, wenn man nicht in der GW ist. Das hängt unter anderem von der Besetzung des Betriebsrats mit GW-Mitgliedern und Nicht-GW-Mitgliedern ab. Hier mal eine Auswahl aus einem Betriebsrat, der zu mehr als 50% aus GW-Mitgliedern besteht:
Du wirst als Nicht-GW-Mitglied auf Betriebsversammlungen gerne als Schmarotzer, Trittbrettfahrer, Spion der Geschäftsführung tituliert, auch vom Vertreter der GW. Du bist weitgehend von Informationen abgeschnitten (ist zwar lt. BetrVG nicht zulässig, wird aber gemacht). Entscheidungen zu Tagesordnungspunkten werden ohne Dich getroffen (und zwar in der "Fraktionssitzung der GW-Mitglieder"). In der BR-Sitzung wird nur noch durchgewunken, was dort vorher schon besprochen und abgestimmt wurde. Von Monatsgeprächen mit der Geschäftsführung bist Du ausgeschlossen, da diese an den Betriebsausschuss delegiert wurden, und da wirst Du nicht reingewählt. Es werden Dir nur Seminare bei der GW erlaubt - geh' da mal als Nicht-GW-Mitglied hin, viel Spaß bei der Gehirnwäsche.
Das muss in Deinem Gremium nicht genauso sein, die Chance besteht aber.
Wie gesagt: eine kleine Auswahl, es gibt noch mehr. Ob Du diesem Druck standhalten kannst/willst, musst Du entscheiden. Ob es auf Deine Betriebsratsarbeit Einfluss hat, musst Du sehen.
29.06.2020 um 22:06 Uhr
Wenn sich GW-Mitglieder so benehmen, würde ich mich dafür schämen. Und anschließend würde ich die GW informieren und hoffen, dass die GW diese Leute hochkantig rauswirft.
29.06.2020 um 22:47 Uhr
Zitat wonder : Du wirst als Nicht-GW-Mitglied auf Betriebsversammlungen gerne als Schmarotzer, Trittbrettfahrer, Spion der Geschäftsführung tituliert, auch vom Vertreter der GW.
Hallo wonder, sorry, das die Nicht-GW-Mitglieder während einer Betriebsversammlungen als Schmarotzer oder Trittbrettfahrer abgestempelt werden, ist ja keineswegs abwegig und/oder unberechtigt. Sie sind nämlich Profiteure von TV'en, die von den GW ausgehandelt werden, ohne hierzu einen Beitrag zu leisten.
29.06.2020 um 23:01 Uhr
Giftzwerg hat vollkommen recht. Arbeitnehmer, ob sie BR'te sind oder nicht, sind Schmarotzer, wenn sie von TV und deren Erhöhungen profitieren, die von den Gewerkschaften ausgehandelt und bei bockigkeit der Gegenseite ggf mit Streik durchgesetzt werden, ohne einen Beitrag an die Gewerkschaften zu leisten.
29.06.2020 um 23:07 Uhr
Was ist denn das für ein Unsinn? Wenn ich mir einen Beruf aussuche dann doch deswegen, weil ich ihn gerne für viele Jahre ausüben möchte. Weil es in dem Beruf aber eine GW gibt, muss man diese dann auf jeden Fall unterstützen? Warum? Weil die sich je nach Thema einen Scheiß um Dein Problem kümmert, selbst WENN Du Mitglied bist? Da heißt es dann nämlich ganz schnell "Sorry, aber bei Euch sind zuwenige Mitglieder in der GW. Kommt mal alleine klar!"
29.06.2020 um 23:26 Uhr
Also, ich bin jetzt 30 Jahre in der GEW. Bin auch auf Maikundgebungen in Berlin dabei gewesen. Bisher ist es aber in meinem Berufsleben nie ein Thema gewesen ob ich in der GEW bin oder nicht. Auch im BR oder im KBR oder bei Seminaren war es nie ein Thema wer drin ist oder nicht. Selbst jetzt wo ich seit Okt. letzten Jahres zu hause sitze und evtl nie wieder arbeiten gehen kann bin und bleibe ich in der GEW. Gewerkschaften können zwar nicht alles regeln, aber einiges bewegen. Selbst in meiner Krankenphase jetzt habe ich noch mit der NGG zusammen gearbeitet. Diese wiederum hatte sogar zusätzlich noch verdi mit ins Boot geholt damit wir das Problem (hat was mit Corona zu tun) gemeinschaftlich angehen können. Branchenübergreifend. So kann ich als GEW Mitglied was anstoßen, selbst wenn ich nicht arbeite. Was ich nicht verstehe, wie kann man Nicht-GEW Mitglied derart beschimpft werden? Läuft da jeder mit einem Schild rum GEW Mitglied und Nicht GEW Mitglied ?
30.06.2020 um 01:57 Uhr
Naja ... in einer Betriebsversammlung kann ja ganz allgemein davon gesprochen werden, dass Nichtmitglieder Schmarotzer sind. Es muss ja nicht unbedingt mit dem Finger auf die Leute gezeigt werden. Wobei oftmals (je nachdem, wo und woraum es geht) aber auch gefragt wird und die meisten Nichtmitglieder werden wohl auch zugeben, wenn Sie "nicht dazu gehören".
30.06.2020 um 10:42 Uhr
also ich bin GEW-Mitglied, ich bin bis auf Bundesebene aktiver ehrenamtlicher Vorstand, wenn aber jemand so herablassend in Sitzungen, auf Betriebsversammlungen oder wo auch immer über andere Menschen redet, dann würde ich mir den zur Brust nehmen und dem so einiges an Kopf werfen, denn das ist ein völlig respektloser, beleidigender Umgang den ich nicht pflege und als BRV bei uns auch nicht zulasse. Das habe ich auch schon auf Sitzungen der GEW genauso kundgetan und so manche Diskussion über Respekt, Beleidigungen etc angezettelt die, so zumindest mein Eindruck, bei den meisten zu einem Umdenken geführt haben. Im Betrieb helfe ich als BR jedem, wenn es aber dann z.B. darum geht, dass ein Nichtmitglied von mir Auskunft bzgl. Tarifangelegenheiten haben will dann bekommt er die Auskunft, braucht er aber weitergehende Erklärungen dazu, dann verweise ich ihn an den AG denn schließlich haben die beiden im Arbeitsvertrag die Anwendung des TV vereinbart, dann soll er auch dort nachfragen.
30.06.2020 um 11:58 Uhr
Oliver, jetzt hast Du eine ganze Bandbreite von Meinungen und Stellungnahmen. Und alle diese Reaktionen sind im Gremium möglich. Kommentare zu den Äußerungen würden den Rahmen dieses Forums vermutlich sprengen. Deshalb nur ein paar Fragen an die Befürworter der Diskriminierung von Nicht-GW-Mitgliedern:
Darf sich ein Moslem an einem heißen Tag nicht im Schatten einer christlichen Kirche ausruhen, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er zahlt ja keine Kirchensteuer. Darf ein Engländer nicht auf einer deutschen Bundesstraße fahren, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er hat die Straße ja nicht durch Steuern mitfinanziert. Darf ein Fanzose aus dem Elsaß nicht in einer deutschen Klinik gegen Corona behandelt werden, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er hat an der Finanzierung unseres Gesundheitssystems ja keinen Anteil.
Schaut doch mal in die Satzungen/Statuten Eurer Gewerkschaft, ob dort eine Unterscheidung zwischen Menschen erster Klasse und Menschen zweiter Klasse gemacht wird. Dass ein Arbeitgeber einem Arbeitsvertrag einen Tarifvertrag zugrunde legt, ist doch nicht Wunsch oder Entscheidung des Bewerbers. Ich habe mir bisher eine Anstellung nicht danach ausgesucht, ob der Arbeitgeber Tarifverträge anwendet oder nicht.
Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Ich halte Gewerkschaften für sehr wichtig. Aber ich werde garantiert keiner Gewerkschaft beitreten, deren Mitglieder andere Menschen wegen ihrer Anschauungen oder Meinungen diskriminieren und beschimpfen.
30.06.2020 um 12:52 Uhr
Ob ich einer GEW beitrete ist eine reine Gewissenentscheidung und ist jedem bitte selber überlassen. Aber wie sich hier manche Kollegen über nicht GEW-Mitglieder äußern ist schon ein beeindruckendes Beispiel für die Geisteshaltung und deren Charakter
30.06.2020 um 13:20 Uhr
Na aber wenn Nichtmitglieder schlechte Tarifabschlüsse kritisieren bekomm ich echt nen Hals und das sage ich diesen Trittbrettfahrer auch offen ins Gesicht!!!!!!
30.06.2020 um 14:15 Uhr
ich bekomme bei vielen Sachen, die Gewerkschaften treiben (und ich habe die lange genug von innen gesehen um da mitreden zu können) auch einen Hals, aber ich lasse jedem Menschen seine Meinung und ich kann mich in meiner Ausdrucksweise beherrschen und werde bei einem solchem Thema Menschen verbal nicht herabsetzen. Man kann ja über alles vernünftig diskutieren
30.06.2020 um 16:24 Uhr
"Na aber wenn Nichtmitglieder schlechte Tarifabschlüsse kritisieren bekomm ich echt nen Hals"
Wie immer sind solche pauschalen Aussagen völlig unsinnig. Wenn die GW rumposaunt, dass Sie diesmal unter allen Umständen eine deutlich höhere Lohnerhöhung raus holen will und dann unter dem Ergebnis vom Mal davor landet, kann man das auch kritisieren, wenn man nicht Mitglied ist.
30.06.2020 um 16:31 Uhr
Na Deine Aussage ist doch wohl völlig unsinnig! Dem Nichtmitglied geht es doch nichts an was die Gewerkschaft fordert und letztendlich für für einen Abschluss tätigt.
30.06.2020 um 16:32 Uhr
Wieso nicht?
30.06.2020 um 16:50 Uhr
Wir leben zum Glück in einem Land in dem man Kritik und Meinungen äußern darf. Und jeder muss damit leben das seine Meinung und Kritik hinterfragt wird. Natürlich wäre es gut wenn jeder AN in einer GW wäre, weil man dann bessere Chancen hätte einen Tarifvertrag zu bekommen. Nur wäre dann die Macht der Gewerkschaften nicht zu groß? Es hat doch einen Grund warum Gewerkschaften keine Wirtschaftsunternehmen führen. Die Balance zwischen den beiden Seiten muss gewarnt sein. Leider ist das in den letzten Jahren nicht mehr der Fall, weil den Gewerkschaften viel ihrer früheren Macht durch die Politik genommen wurde.
30.06.2020 um 19:38 Uhr
"...weil den Gewerkschaften viel ihrer früheren Macht durch die Politik genommen wurde." Die Misere der GEW haben diese nicht der Politik zu verdanken. Das ist (leider) zu min. 95% selbst gemacht. Schau Dir die Geschichte von Verdi an. Schon der Anfang war eine Fehlgeburt. Es ging nicht um Inhalte sondern um Posten, Proporz, Pfründe und ganz viel Geld. Das konnte jedes Mitglied live miterleben. Davon hat sich der Laden nicht erholt. Dazu noch die öffentlich ausgetragenen Streitigkeiten zur Mitbestimmung der eigenen Mitarbeiter. Ein Traum. Der DGB ist so farblos geworden, dass kaum noch ein junger Mensch weiß, dass es ihn gibt. Bei der IGM und IG Bau habe ich auch über Kollegen einen Einblick. Das ist in vielen Bereichen auch nur noch peinlich. Auch da findet zunächst eine Nabelschau statt und es geht nicht um die Mitglieder. Dazu noch die Unfähigkeit vom DGB-Rechtschutz, bei dem häufig noch nicht mal Juristen arbeiten. Da braucht es keine Politik...
30.06.2020 um 20:01 Uhr
Ich meine z. B. die Tatsache, daß eine Gewerkschaft ihre von Streikmassnahmen betroffenen Mitglieder den Lohnausfall nicht bezahlen darf wenn es nicht um ihren Tarif geht. Das die Gewerkschaften durch ihr Verhalten in der Vergangenheit sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben ist ein weiteres Thema.
01.07.2020 um 14:45 Uhr
Zitate wonder :
Darf sich ein Moslem an einem heißen Tag nicht im Schatten einer christlichen Kirche ausruhen, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er zahlt ja keine Kirchensteuer. Darf ein Engländer nicht auf einer deutschen Bundesstraße fahren, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er hat die Straße ja nicht durch Steuern mitfinanziert. Darf ein Fanzose aus dem Elsaß nicht in einer deutschen Klinik gegen Corona behandelt werden, weil er dann ein Schmarotzer ist? Er hat an der Finanzierung unseres Gesundheitssystems ja keinen Anteil.
Sorry, was Du hier anführst, ist dummes Zeug.
Zitat wonder : Aber ich werde garantiert keiner Gewerkschaft beitreten, deren Mitglieder andere Menschen wegen ihrer Anschauungen oder Meinungen diskriminieren und beschimpfen.
Wenn Nichtmitglieder sich den Annehmlichkeiten gewerkschaftlicher Erfolge in Tarifverhandlungen erfreuen, ohne die Gewerkschaften mit einem angemessenen Beitrag zu unterstützen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie als Schmarotzer oder Trittbrettfahrer abgestempelt werden. Im übrigen ist dies auch nicht diskriminierend. Diskriminierend wäre es dann, wenn ihnen als Gmitglieder tarifvertragliche Ansprüche verweigert würden.
01.07.2020 um 16:46 Uhr
Zitat challenger "Wenn Nichtmitglieder sich den Annehmlichkeiten gewerkschaftlicher Erfolge in Tarifverhandlungen erfreuen, ohne die Gewerkschaften mit einem angemessenen Beitrag zu unterstützen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn sie als Schmarotzer oder Trittbrettfahrer abgestempelt werden."
Das mag alles nicht diskriminierend sein aber zumindest die Nutzung des Wortes Schmarotzer ist das, wir alle von anderen uns gegenüber nicht erwarten, nämlich zumindest beleidigend. Zusätzlich wurde dieses Wort im Nationalsozialismus stark diskriminierend verwendet. Ich sage auch anderen meine Meinung, versuche dabei aber immer den Respekt zu geben, den ich von anderen auch erwarte.
01.07.2020 um 19:42 Uhr
Das sehe ich genau wie @rtjum. Wie kann ich von anderen Respekt oder anderes erwarten wenn ich Gleiches nicht bereit bin zu geben. @wonders Beispiel passt zwar bezüglich GEW nicht 1:1, aber dennoch sollte man versuchen zu verstehen was er damit meint. Und dann denke ich ist man vom eigentlichem gar nicht mehr soo weit entfernt.
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