Vertrauensfrage, betriebsstörende Mitarbeiter - Haben wir eine Möglichkeit, gegen solche Kollegen vorzugehen, die uns BR öffentlich an den Pranger stellen?
Hallo Kollegen,
Möchte hier im Namen meiner BR-Kollegen, mal die ein und andere Frager los werden.
Vorerst mal ein paar Eckdaten von uns.
Wir sind ein 7- Mann Gremium und haben bis heute einige gute Sachen von BV Urlaubsplanung bis hin zu einer soliden BV- Gehaltsstruktur zum tragen gebracht. Leider mussten wir in letzter Zeit feststellen, dass unser Gremium mittlerweile im Internet blosgestellt wird. Hierbei ist vorallem zu erwähnen, dass wir mittlerweile um Arbeitsplätze kämpfen, was die Betreiber der supjekten Plattform nicht wissen. Nicht das ihr denkt, wir betreiben keine Öffendlichkeitsarbeit, diese wird vierteljährig in Form von Newletter gestalltet.
Da sich der Internetauftritt gewisser Kollegen in Form von "unter der Gürtellinie", "Preisgabe von Betriebsgeheimnisse" mittlerweile bewegt, sind wir zur Auffassung gekommen, die gewisse "Vertrauenfrage" (sagt man doch so im Volksmund"???) zu stellen.
Nun unsere Frage:
Wie stellt man eine Vertrauensfrage? Habe wir eine Möglichkeit, gegen solche Kollegen vorzugehen, die un BR öffendlich an den Pranger stellen?
Für eine ausführliche Beantwortung, danken wir euch im Voraus...
In diesem Sinne, euer
85BR334
Community-Antworten (4)
20.10.2008 um 11:50 Uhr
Hallo 85BR334, der BR kann geschlossen zurücktreten und einen Wahlvorstand bestimmen, der Neuwahlen einleitet. Gegen Kollegen, die im Internet Internas ausplaudern, kann der AG vorgehen. Dem BR bleibt da auch nur die zivilrechtliche Schiene, Verleumdungsklage, Unterlassungsklage u.s.w.
20.10.2008 um 14:14 Uhr
Bevor ihr zurücktretet solltet ihr auf einer Betriebsversammlung mal Klartext reden.
20.10.2008 um 16:33 Uhr
@85BR334 beim Lesen Deines Beitrages stellte sich mir die Frage, ob die Mehrzahl Eurer Kollegen mit Eurer Arbeit nicht mehr zufrieden ist, denn nur dann würde die "Vertrauensfrage" Sinn machen. Ich würde an Euer Stelle auch nicht ausschließen, das der AG hinter der ganzen Sache steckt, er macht Euch mürbe, ihr gebt auf, ein neuer BR mit AG-freundlichen Kollegen führt die Dinge im Sinne des AG weiter, hat alles schon gegeben. So wie Sonja vorgeschlagen hat, macht eine Betriebsversammlung, redet Klartext udn denkr auch mal darüber nach, ob ein Flyer alle drei Monate vielleicht etwas zu wenig Informationspolitik für die Kollegen ist. Aufgeben würde ich nicht, dann haben die anderen gewonnen und andere die Eure Hilfe zum Erhalt ihrer Arbeitsplätze brauchen, vielleicht schon verloren.
06.11.2008 um 17:07 Uhr
Vielleicht ist ein vierteljährlicher Newsletter nicht gerade die adäquate Öffentlichkeitsarbeit, wenn gerade um Arbeitsplätze gekämpft wird.
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