Übergangs- / Transfergesellschaft - Wer hat Erfahrung?
Wer hat Erfahrung mit einer Übergangs- oder Transfergesellschaft. (Qualifizierungsgesellschaft ist wohl auch so was ähnliches) Bei uns stehen Kündigungen an, und wir als BR suchen eine Möglichkeit die Folgen für die Betroffenen zu mindern. Vielen Dank im Vorraus für eure Vorschläge
Community-Antworten (2)
08.09.2008 um 10:23 Uhr
@PowerMAX, nach unseren letzten Umstruckturierungsmassnahmen haben wir, als BR, in unserem Sozialplan auch die Möglichkeit für eine Qualifizierungsgesellschaft vertraglich festgeklopft. (Maxi für 12 Monate). Alle zur Kündigung anstehenden Kollegen nahmen das Angebot an. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, trotzdem überwiegen die Vorteile. Eigeniniziative ist auch hier gefragt. 50% unserer Kollegen bekamen einen neuen Job.
lies mal hier...nur eine Gesellschaft von vielen.. http://www.ciao.de/Peag_Transfergesellschaft__Test_3188483
08.09.2008 um 13:44 Uhr
das Mittel der Qualifizierungsgesellschaft kann sehr positiv wirken. Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass es häufig dazu führt, dass die Abfindungen dafür gemindert werden. Ein Unternehmen, dass wirtschaftlich angeschlagen ist und daher kündigen muss, kann das Geld nur einmal ausgeben. Daher schimpfen dann ggf. die MA die schon eine Anschlussbeschäftigung haben. Aber darauf würde ich keine Rücksicht nehmen. Es geht darum möglichst vielen Kollegen wieder eine Basis für Ihr Leben zu verschaffen.
Man sollte sich aber als BR genau anschauen wen man sich als Partner ins Boot holt. Kenne leider auch ein paar Negativbeispiele. Da hat nur der Betreiber der Qualififizierungsgesellschaft plus gemacht.
Daher schaut bitte genau was wird da gemacht, was bringt das den Kollegen? Gibt es Referenzen? hinfahren und informieren. Nur wenn Ihr von jemand voll überzeugt seid den Weg gehen.
Nehmt die Kollegen auf dem Weg mit. Informiert und zeigt die Vorteile einer solchen Lösung auf. Nach dem was ich selber gesehen habe ist es auch von Vorteil, wenn die Kollegen selber etwas in die Sache investieren müssen. Also einen Eigenanteil z.B. über die Abfindung erbringen. Sicher nicht zu viel. Aber wenn ich da jeden Monat 100 Euro einbringe bin ich sicher mehr hinter der Sache her und werde da auch von dem Betreiber der Qualifizierungsgesellschaft mehr Einsatz einfordern. Das kann der Sache nur gut tun.
Die Qualifizierungsgesellschaft soll die Leute motivieren und Hilfe zur Selbsthilfe sein. Da müssen alle an einem Strang ziehen. Wenn es nur halbherzig gemacht wird würde ich es bleiben lassen.
Man kann das ganze dann auch noch mit Outplacement vor Übertritt in die Qualifizierungsgesellschaft kombinieren. Das kann auch interessant sein.
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