Üble Nachrede?
Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,
ich muss leider ein sehr heikles Thema ansprechen. Welches Gott sei dank nicht unser Haus betrifft, sondern die Arbeitsstätte meiner Schwiegermutter. Sie steht in einem unbefristeten Arbeitsverhältniss und bis jetzt gabs auch keine größeren Probleme. Aber vor kurzen hatte sie einen Bandscheibenvorfall.
Jetzt kam gestern Ihre Abteilungsleiterin (auch in BR-Mitglied) zu Ihr und sprach sie auf den Bandscheibenvorfall an und behauptete sie habe diesen schon vor der Einstellung gehabt (über 2 Jahre zurück) und wenn sie das gewusst hätten wäre sie niemals eingestellt worden.
Kann sich ein BR-Miteglied sowas erlauben? Wie soll meine Schwiegermutter jetzt weiter verfahren? Ich finde das ein schon ein starkes stück.
Danke erstmal.
Community-Antworten (3)
12.08.2008 um 17:45 Uhr
@ Plueschraupe, natürlich sollte so etwas nicht vorkommen, die Art der Erkrankung geht die AL auch nichts an! Deine Schwiegermutter sollte sich an den BR wenden.
12.08.2008 um 17:58 Uhr
@Plueschraupe,
hängen die Diagnosen von einer AU im Betrieb von der Schwiegermutter am "Schwarzen Brett"??
Ich vermute mal ganz stark, dass die AL in der Person der Vorgesetzten und nicht als Betriebsrat zu dem "Krankenbesuch" aufgetaucht ist.
Wobei mal wieder darüber nachdenken sollte, was ein Interessenskonflikt sein kann....
Natürlich ist die "Dame" weit über das Ziel hinaus geschossen! Sie nimmt sich die Unverfrorenheit raus, über eine Diagnose und evtl. Vorerkrankung zu urteilen! § 84 Beschwerderecht in Anspruch nehmen!
12.08.2008 um 20:53 Uhr
Sie arbeitet ja schon längst wieder, weil sie sich aus Angst vor solchen "Vorfällen" nicht länger Krankschreiben lässt und dadurch sich nicht richtig auskuriert.
Ich weiß persönlich nicht was ich davon halten soll, sie Arbeitet in einer extrem Überbesetzten Kantine und dabei noch das unterste Glied in einer Kette. Sie hat natürlich Angst um Ihren Job. Soweit sie sagte will sie weiter nichts machen, aber da ich in einem andren Haus BR-Mietglied bin konnte ich das so nicht auf mir sitzen lassen. Weil sollten solche Anspielungen extremer werden, bin ich fast schon versucht von Mobbing zu sprechen. Oder wäre das übertrieben?
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