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BR-Mitgliedschaft und Vorgesetztenposition?

S
schacho
Jan 2018 bearbeitet

Hallo und guten Abend, ein BR-Mitglied unseres Unternehmens ist durch Beförderung/Umgruppierung vom Sachbearbeiter zum Weisungsbefugten aufgestiegen. Da die von ihm neu besetzte Position bekannterweise spannungsgeladene Situationen mit sich bringt, stellt sich unser BR-Kollege die Frage ob beides ( Vorgesetzter und BR-Mitglied) konform sein können. Gibt es hier Richtlinien, bzw. Erfahrungswerte? Mit der Bitte um Antwort verbleibe ich MfG

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Community-Antworten (1)

J
jotim

02.06.2008 um 23:40 Uhr

Es gibt eine Menge Erfahrungen - aber nur die Richtlinien, wenns um "leitenden Angestellte" geht. Solang er "nur" Vorgesetzter ist, kann er BR-Mitglied bleiben. Das muss eben konkret geklärt werden - was sein neuer Job alles an Rechten und Pflichten enthält.

Bitte bedenken, dass auch Vorgesetzte Menschen sind und auch als Arbeitnehmer in einem Unternehmen ein Recht auf betriebsrätliche Vertretung und auch Repräsentanz haben! Letztlich ist die "Mischung" ja auch vom Gesetzgeber gewollt (z.B. Geschlechterquote, usw.). Oft wird in BR-Gremien über Toleranz und Minderheitenschutz gesprochen - aber mit der Ausgrenzung schon angefangen, wenn jemand den Blaumann gegen Sakko tauscht oder in einer anderen Gewerkschaft ist. Wenn der Kollege kein Problem mit seiner Doppelfunktion hat, sollte das Gremium das tolerieren. Es kann ja auch die BR-Arbeit bereichern und hilfreich sein... wenn man miteinander vertrauensvoll umgeht!

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