Fremdwähler bei Betriebsratswahl?
Hallo,
es gibt aber leider Gottes auch Kollegen, die vielleicht beabsichtigt, die Wahl negativ beeinflussen wollen. Wie kann ich dem entgegenwirken bei 7 Wahllokalen??? Die Wahlzeiten sind für die 2 Tage die wir für die BR-Wahl gesetzt haben in jedem Wahllokal unterschiedlich, da Schichtbetrieb!!!! Wir wollen ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber es gibt leider immer wieder welche, die Wahlen gefärden!!! Das der MA seine Briefwahlunterlagen im Wahllokal dann abegeben muß ist uns auch klar, aber wie verhindern wir es das er nicht vielleicht dann doch noch in einem anderen Ort ins Wahllokal geht ???
Community-Antworten (7)
20.09.2007 um 12:18 Uhr
In dem man die Wahllokale zuweist! Bei Bundestagswahlen zum Beispiel kann der Wähler auch nicht in ein belibiges Wahllokal gehen.
20.09.2007 um 12:25 Uhr
"Die Wahlzeiten sind für die 2 Tage die wir für die BR-Wahl gesetzt haben in jedem Wahllokal unterschiedlich, da Schichtbetrieb!!!! "
Dann verstehe ich das Problem überhaupt nicht mehr! Ihr müsst doch sowieso anhaken wer bereits seinen Stimmzettel eingeworfen hat. Und diese Liste wandert halt von Wahllokal zu Wahllokal.
Macht Ihr die Wahlen etwa ohne dass Ihr Euch vorher mal habt schulen lassen?
20.09.2007 um 12:33 Uhr
@Markus, so ein Unsinn! Dann fährt also deiner Meinung nach einer vom Wahlvorstand wie ein Verrückter von Wahllokal zu Wahllokal!
@Summerjam26, bitte fang nicht einen neuen Thread an, wenn du weitere Informationen hast.... ;-)) Frank B. hat recht, ihr werdet doch wohl für jedes Wahllokal die Listen haben, die dafür gültig sind, oder? Hat einer der Kollegen bereits eine Briefwahl gemacht, wird die kurz vor Ende der Stimmabgabe geöffnet. Da aber bereits abgehakt ist, dass er persönlich gewählt hat, wird die UNGEÖFFNETE Briefwahl später vernichtet.
Die Frage von Marcus ist schon berechtigt... Habt ihr keine Schulung für den Wahlvorstand gemacht?
20.09.2007 um 12:43 Uhr
"@Markus, so ein Unsinn! Dann fährt also deiner Meinung nach einer vom Wahlvorstand wie ein Verrückter von Wahllokal zu Wahllokal!"
Es besteht meines Erachtens keine Notwendigkeit, "wie ein Verrückter" zu fahren. Es sind zwei Tage angesetzt, mit Schichtdienst. Also stehen alles in allem etwa 32 bis 40 Stunden zur Verfügung. Rechnen wir, dass jedes Wahllokal für drei Stunden geöffnet ist (das dürfte in aller Regel ausreichen), so sind dies in Summe 21 Stunden, es verbleiben also 11 bis 19 Stunden für die Wege zwischen den Wahllokalen, geteilt durch 6 und gerundet verbleiben also für jeden Weg im Durchschnitt zwei Stunden. Das sollte bei den meisten Betrieben reichen.
"Unsinn" schreibst übrigens Du selber... :-)
"Hat einer der Kollegen bereits eine Briefwahl gemacht, wird die kurz vor Ende der Stimmabgabe geöffnet. Da aber bereits abgehakt ist, dass er persönlich gewählt hat, wird die UNGEÖFFNETE Briefwahl später vernichtet. "
Die Briefwahl wird geöffnet und später ungeöffnet vernichtet...
20.09.2007 um 12:57 Uhr
@Marcus, schön, dass du so genau aufpasst! :-)) Ich schreib es mal ausführlicher..... dir zuliebe. Dass sich eine Briefwahl aus 2 Umschlägen zusammensetzt, weisst du ja, oder? Wenn die Briefwahlen dran sind, wird anhand der Erklärung, die im ersten Umschlag (in dem sich auch der Umschlag mit der Stimmabgabe befindet) kontrolliert, ob er nicht doch schon persönlich gewählt hat. Der Wahlvorstand stellt dann anhand der Listen fest, dass der Kollege persönlich anwesend war und seine Stimmabgabe getätigt hat.
Also? Die Briefwahl (1. Umschlag) wird geöffnet und samt der ungeöffneten (2. Umschlag) Stimmabgabe später vernichtet. Besser so?
20.09.2007 um 13:03 Uhr
Mona-Lisa,
ich dachte mir schon dass Du es so oder so ähnlich meinst.
Ich war nur etwas irritiert darüber mit welchen Worten Du meinen vorhergehenden Beitrag kommentiertest und dachte mir, dass bei diesem Maß an Kritik Deine Beiträge doch eigentlich fehlerfrei sein müssten.
20.09.2007 um 13:07 Uhr
@Marcus, war sie doch auch, oder? ;-))
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