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Dieser Beitrag ist vor 19 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Wiederholtes Mobbíng - Wie kann man als BR eingreifen?

J
Jutta
Nov 2016 bearbeitet

Hallo Kollegen, ziemlich eindeutig wird bei uns eine Kollegin schikaniert, wenn nicht sogar gemobbt. Das ist ausgesprochen schwer nach zu weisen. Allerdings muß man dazu sagen, dass die Kollegin, die den Arbeitsplatz des "Opfers" vorher besetzt hatte, auch wegen persönlicher Diskrepanzen die Abteilung wechseln mußte (nachden sie 32 Jahre in dieser Abteilung gearbeitet hatte!). Ich werde mich morgen über diese Umstände wohl genauer informieren müssen. Die Mitarbeiterin, die wiederholt mit einer Kollegin nicht zurechtkomt, genießt ein vorzügliches Ansehen bei ihren Vorgesetzten (jung/ attraktiv/ wortgewandt). Da auch ich bereits Probleme mit dieser Kollegin hatte bin ich wohl auch nicht ganz objektiv, kann es aber auch nicht mit ansehen, wie da ein Mensch "auseinander gepflückt" wird. Einer Umbesetzung stimmt der Vorgesetzte nicht zu, eine räumliche Trennung ist schwierig. Wie kann man dort als BR eingreifen? Gibt es ein Schema, so etwas zu bearbeiten? Gruß Jutta

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Community-Antworten (6)

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Lotte

25.06.2007 um 22:14 Uhr

Jutta, wir haben vor kurzem ein sehr gutes Inhouse Seminar zum Thema Mobbing gemacht. Kann ich jedem nur empfehlen. Es ist so ein schwieriges Thema, dass man kaum Tipps aus der Ferne geben kann. Nur soviel: man hat schon viel erreicht, wenn man die Mobbingsituation aus der Anonymität herausholt. Also: Gespräch führen mit der betroffenen MA, Mobbingtagebuch führen lassen, Situationanalyse, weitere Gespräche mit allen Beteiligten.

K
Kölner

25.06.2007 um 22:15 Uhr

@Lotte Du musst Dich noch schulen? Bei dem Wissen? %)

L
Lotte

25.06.2007 um 22:21 Uhr

Kölner, Danke, das ist zuviel der Ehre ;-))

J
Jutta

25.06.2007 um 23:36 Uhr

Danke an Lotte, mit Antwort 2 und 3 kann ich nicht viel anfangen, sorry!

K
Kölner

25.06.2007 um 23:44 Uhr

@Jutta Musst Du auch nicht.

Aber Lotte's Hinweis auf eine Schulung würde ich in Eurem Falle genauer prüfen. "Kommt erst einmal ein Stein ins Rollen verhalten sich zumeist auch andere auf die ein oder andere Weise."

P
Petrus

26.06.2007 um 11:37 Uhr

@Jutta: Schulen lassen und "Beweise" sammeln (Mobbing-Tagebuch, Gesprächsprotokolle, Zeugenaussagen) sind hier die Mittel der Wahl. Denn nur, wenn man seine Behauptungen umfassend belegen kann, wird sich der ArbGeb bewegen lassen, §75 BetrVG umzusetzen...

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