Wiederholtes Mobbíng - Wie kann man als BR eingreifen?
Hallo Kollegen, ziemlich eindeutig wird bei uns eine Kollegin schikaniert, wenn nicht sogar gemobbt. Das ist ausgesprochen schwer nach zu weisen. Allerdings muß man dazu sagen, dass die Kollegin, die den Arbeitsplatz des "Opfers" vorher besetzt hatte, auch wegen persönlicher Diskrepanzen die Abteilung wechseln mußte (nachden sie 32 Jahre in dieser Abteilung gearbeitet hatte!). Ich werde mich morgen über diese Umstände wohl genauer informieren müssen. Die Mitarbeiterin, die wiederholt mit einer Kollegin nicht zurechtkomt, genießt ein vorzügliches Ansehen bei ihren Vorgesetzten (jung/ attraktiv/ wortgewandt). Da auch ich bereits Probleme mit dieser Kollegin hatte bin ich wohl auch nicht ganz objektiv, kann es aber auch nicht mit ansehen, wie da ein Mensch "auseinander gepflückt" wird. Einer Umbesetzung stimmt der Vorgesetzte nicht zu, eine räumliche Trennung ist schwierig. Wie kann man dort als BR eingreifen? Gibt es ein Schema, so etwas zu bearbeiten? Gruß Jutta
Community-Antworten (6)
25.06.2007 um 22:14 Uhr
Jutta, wir haben vor kurzem ein sehr gutes Inhouse Seminar zum Thema Mobbing gemacht. Kann ich jedem nur empfehlen. Es ist so ein schwieriges Thema, dass man kaum Tipps aus der Ferne geben kann. Nur soviel: man hat schon viel erreicht, wenn man die Mobbingsituation aus der Anonymität herausholt. Also: Gespräch führen mit der betroffenen MA, Mobbingtagebuch führen lassen, Situationanalyse, weitere Gespräche mit allen Beteiligten.
25.06.2007 um 22:15 Uhr
@Lotte Du musst Dich noch schulen? Bei dem Wissen? %)
25.06.2007 um 22:21 Uhr
Kölner, Danke, das ist zuviel der Ehre ;-))
25.06.2007 um 23:36 Uhr
Danke an Lotte, mit Antwort 2 und 3 kann ich nicht viel anfangen, sorry!
25.06.2007 um 23:44 Uhr
@Jutta Musst Du auch nicht.
Aber Lotte's Hinweis auf eine Schulung würde ich in Eurem Falle genauer prüfen. "Kommt erst einmal ein Stein ins Rollen verhalten sich zumeist auch andere auf die ein oder andere Weise."
26.06.2007 um 11:37 Uhr
@Jutta: Schulen lassen und "Beweise" sammeln (Mobbing-Tagebuch, Gesprächsprotokolle, Zeugenaussagen) sind hier die Mittel der Wahl. Denn nur, wenn man seine Behauptungen umfassend belegen kann, wird sich der ArbGeb bewegen lassen, §75 BetrVG umzusetzen...
Verwandte Themen
Neue Definition Mobbing durch BAG
Älterentdeckt und für gut befunden : http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/gleichstellungsbeauftragte/downloads/mobbingneudefiniert.pdf Über viele Jahre haben das BAG und die Instanzgerichte den
Smartphone im Arbeitsleben oder wie und warum ist das möglich?
ÄlterStändig schleppen Kollegen/innen Smartphone mit zur Arbeit. Dass damit nicht nur private Gespräche geführt werden, sollte auch klar sein. So der heutige Alltag. Im folgenden Fall, AN arbeitet in ein
Bakkalaureatsarbeit zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz aus der Sicht des Betriebsrates
ÄlterGuten Tag, Wir sind zwei Studenten der TU Wien. Unsere Namen sind Dominik Karczewski und Sibel Polat. Wir schreiben eine Bakkalauereatsarbeit zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz. Die Forschung
Maßnahmen gegen Mobbing im Betrieb?
ÄlterHallo meine Experten ,-) Unser BR hat in der Firma gelegentliche Beschwerden der MA mit einer Art "Mobbing" von ihrer Vorgesetzter gehabt aber wissen wir bis jetzt nicht genau mit diesem Probleme v
Ist das Mobbing?
ÄlterHallo, ich hoffe, ich bin in diesem Forum richtig. Ich weiss nicht, wie ich das bezeichnen kann, da lt. Definition bezieht sich Mobbing auf wöchentliche Ereignisse. Bei mir war ganz extrem am Anfang