W.A.F. LogoSeminare

Kilometergeld - Abrechnung / Spesen

M
Mari
Jan 2018 bearbeitet

Hallo zusammen. Ich hoffe ihr könnt mir kurzfristig weiterhelfen?! Ein Techniker unserer Firma hatte einen dringenden Montagetermin wahrzunehmen. Die Fahrten zu den jeweiligen Baustellen legt er mit seinem Firmenfahrzeug zurück. Dummerweise hat er an diesem Morgen seinen Schlüssel verlegt. Da er in Zeitnot war hat er sich dazu entschlossen seinen Privatwagen zu nehmen um damit zur Montage zu kommen. Die gefahrenen Kilometer hat er ordnungsgemäß über seine Spesen abgerechnet. Unser Personalleiter hat ihm aber nur 50 % der anfallenden Kosten erstattet, weil er der Ansicht ist, dass er selber Schuld sei wenn er seinen Schlüssel verlegen würde. Da der Techniker im Sinne der Firma gehandelt hat und pünktlich zum Montagetermin auf der Baustelle sein wollte, finde ich diese Verhalten nicht ok. Was meint ihr..bzw. was ratet ihr mir?

5.45602

Community-Antworten (2)

S
Sternburg

15.06.2007 um 13:23 Uhr

M.E. nach hat der Personalleiter Recht.

Ich finde die 50%-Regelung eigentlich noch sehr kulant, denn dass der Techniker pünktlich zum Montagetermin auf der Baustelle eintrifft, tut er nicht der Firma zuliebe, sondern weil er dazu arbeitsvertraglich verpflichtet ist. Dass ihm die Firma nun einen Dienstwagen stellt, ist schön; wenn er ihn wegen eigenem Verschulden nicht nutzen kann - sorry, dafür kann die Firma nichts, gelle?

Mal anders gedacht: Angenommen, meine Firma bezahlt mir regelmäßig meine Monatskarte für den ÖPNV. Eines morgens verlege oder vergesse ich die und werde beim Schwarzfahren erwischt. Kostet hier bei uns satte 60 Euro. Ich kann diese Kosten ja auch nicht auf die Firma abwälzen, weil ich ja schliesslich schwarz fahren musste, um pünktlich am Arbeitsplatz zu sein ;-)

ME
meines Erachtens

15.06.2007 um 13:52 Uhr

Ich denke, die Kürzung ist ok, wenn man die Kostensituation betrachtet:

Die Firma spart einen bestimmten Betrag durch die Nicht-Nutzung des Dienstwagens ein. Diese Ersparnis gib sie an den Kollegen durch Gewährung der 50% weiter. Das finde ich fair, denn die Firma musste den Dienswagen ja trotzdem unterhalten, auch wenn der Kollege ihn nicht genutzt hat.

Der Vergleich von von Sternburg hinkt....

Aber, wenn ich meine vom AG bezahlte Monatskarte verlegt habe und deshalb einen Einzelfahrschein kaufen muss, kann ich diesen nicht meinem AG in Rechnung stellen. So gesehen, passt es wieder.

Alles m.E. ...

Ihre Antwort