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Beurteilungssystem durch den BR getrieben?

K
katie
Jan 2021 bearbeitet

Hallo zusammen, wir haben in unerem Unternehmen kein allgemeines System zur Beurteilung der Mitarbeiter. Ein Teil des BR ist nun der Meinung, dass dies unbedingt sein muss, damit u.a. die MA auch für ihre Leistungen entsprechend entlohnt werden. Macht es Sinn als BR ein solches System zu forcieren, worauf ist unbedingt zu achten ? Vielen Dank Katie

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Community-Antworten (4)

H
hans

09.05.2007 um 00:41 Uhr

Salve katie,

Wenn Ihr ein System einführen wollt, gibt's kein Schema-F, sondern viele kleine Details die Ihr für Euren Betrieb beachten muß. Naja, gerecht sollte es sein... Also Leistung nach Qualifikation, Können UND Anforderung an den Arbeitsplatz/Sollvorgaben an Aussendienst/Vertrieb. Zeitliche Komponente bei Teilzeitern, Berücksichtigung von Ausfallzeiten wegen AU, Dienstreisen etc etc..

Ich kenne einen Schlichter, der hat mal ne Woche damit verbracht sowas aufzudröseln - bei unter 100 Mann. M.E. gibt's keinen goldenen Weg; ggf. holt Ihr Euch erst mal die Info's wie der ArG jetzt beurteilt und diskutiert dann über für uns wieder.

A
Angi1

09.05.2007 um 11:01 Uhr

Hallo Katie,

wichtig ist die Frage, ob der AG für "Leistungsbezogene Entlohnung" überhaupt Geld zur Verfügung stellt. Dies ist alleine seine Entscheidung. Wenn ja, dann habt Ihr bei den Verteilungsgründsätzen ein MBR nach § 87 Abs. 1 Punkt 11.

MfG Angi1

K
Kölner

09.05.2007 um 12:32 Uhr

@katie Ich will Dir bewusst (ein wenig) zu nahe treten mit der folgenden Antwort:

  • Es kann doch nicht sein, dass ein Gremium über variable Entgeltbestandteile von sich aus diskutiert
  • Was will ein BR, der so ein System - möglicherweise ohne Beachtung des kompletten § 87 Abs. 1 BetrVG - forciert, überhaupt erreichen? Er hat doch viel zu wenig Ahnung...!
  • Was soll ein AG von so einem BR halten?

Oh je...

K
katie

09.05.2007 um 12:41 Uhr

@kölner, vielen Dank, ich bin ja deiner Meinung, aber es scheint uns nicht zu gelingen einen Teile unseres BR davon zu überzeugen, dass dieses Vorgehen mehr als fraglich ist.

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