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PR-Tätigkeit wegen Krankheit ruhen lassen (BayPVG)

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violett22
Feb 2019 bearbeitet

Hallo,

aufgrund einer chronischen Erkrankung ist es absehbar, dass ich in den nächsten Monaten öfters arbeitsunfähig sein werde. Da ich zudem gerade jede zusätzliche Belastung (die ja nunmal auch die PR-Tätigkeit mit sich bringt) reduzieren muss, um schneller gesund zu werden, möchte ich meine PR-Tätigkeit für ca. ein halbes Jahr unterbrechen und danach wieder aufnehmen. Da ich in Behandlung bin, ist es absehbar, dass ich vermutlich wieder die Tätigkeit aufnehmen kann. Da ich im Personalrat den stellvertretenden Vorsitz habe sowie in zwei Gremien vertreten bin, ist es mir aber gesundheitlich gerade nicht möglich, dieser Aufgabe vollumfänglich nachzukommen. Den stellvertretenden Vorsitz könnte ich zwar abgeben, die beiden Gremien aber nicht, da wir nur 5 Mitglieder sind und bereits manche andere auch in 2 Gremien sind.

Laut BayPVG habe ich keine Möglichkeit gefunden, mein Amt für ein paar Monate ruhen zu lassen. Kennt evtl. jemand Ausnahmen oder hat andere Tipps?

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Community-Antworten (2)

K
kratzbürste

30.01.2019 um 15:14 Uhr

Ich kenne mich im PersVG nicht so aus. Aber können da schon Gremien (Ausschüsse) gegründet werden, wenn der PR kleiner als 7 ist?

Ich würde sagen - lege die Ausschuss-Arbeit nieder und bleibe im Amt. Du kannst ja zusätzlich noch deine sonstigen arbeitsvertraglichen Tätigkeiten etwas zurück fahren.

V
violett22

30.01.2019 um 16:50 Uhr

Hallo, ja, wir haben einen Arbeitsschutzausschuss, eine Kommission Leistungsentgelt und eine Arbeitsgruppe Betriebliches Vorschlagswesen (die evtl. zu einer Kommission wird). Wie gesagt sind wir zu 5. und daher teilw. in 2 Gremien. Ich hätte irgendwie kein gutes Gefühl, den stellvertr. Vorsitz und 2 Gremien abzugeben, da das für andere Mitglieder einen hohen Aufwand bedeutet. Dazu kommt, dass man natürlich auch als "normales" Mitglied auch ohne die Gremien Themen zu bearbeiten/recherchieren/vorzubereiten hat und mir alles, was gerade bei meiner Arbeit nicht Routine ist, sehr schwer fällt. Natürlich möchte ich meine Aufgaben auch gut erledigen und nicht nur die "Vorteile" der PR-Tätigkeit nutzen, sondern dafür auch etwas beitragen. Wie würdest du mit dieser Mehrbelastung für andere PR-Mitglieder umgehen oder wie würdest du das aus der anderen Perspektive sehen, wenn jemand im PR bleibt, aber quasi keine Aufgaben übernimmt? Mir macht das irgendwie ein ungutes Gefühl...

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