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Kosten für Weiterbildung bei Systemänderung durch AG

L
Lotus
Nov 2016 bearbeitet

Hallo, in unserer Pflegeeinrichtung wird demnächst die gesamte Doku über den PC laufen. Der AG hat im nicht offiziellem Gespräch mir BRV den Vorschlag gemacht, die MA zur Schulung zu schicken, die sie aber in ihrer Freizeit wahrnehmen müßten, sonst wäre es für den AG zu teuer. In diesem Gespräch habe ich geäußert, dass ich dies nicht gut finde, denn wenn der AG etwas umstellt, dann soll er auch für die Weiterbildung sorgen. Nun hat die HL selbst die MA geschult. Bei einigen MA hat seine Aktion keine große Wirkung hinterlassen, d.h. es sind noch enorme Defizite vorhanden. Gestern hat eine MA geäußert: " Der BR hat ja eine ordentliche Schulung abgelehnt". Wir haben über das o.g. keinen schriftlichen Antrag des AG. Meine Fragen:

  1. Darf der AG dieses Gespräch zwischen Tür und Angel als Ablehnung bezeichnen?
  2. Muß der AG bei der von ihm angedachten Umstellung eines Systems die Kosten tragen, oder zumindest mit dem dem BR weitere Möglichkeiten ausloten, wie man am Besten zum Ziel kommt? Ich denke hierbei geht es nicht um eine" Bringeschuld "des AN etwas für seine Weiterbildung zu tun. Gruß Lotus
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Community-Antworten (5)

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w-j-l

15.02.2007 um 13:15 Uhr

Zunachst mal hat der gesamte BR und nicht nur der Vorsitzende den Beratungsanspruch nach §90 BetrVG. Darüber hinaus hat der BR genau in solchen Fällen der erforderlichen Fort-(Berufs-)bildung nach §97 ein hartes Mitbestimmungsrecht.

F
Fayence

15.02.2007 um 18:02 Uhr

"Bei einigen MA hat seine Aktion keine große Wirkung hinterlassen, d.h. es sind noch enorme Defizite vorhanden."

Lotus,

diese Aktion hat also bei der Mehrheit die beabsichtigte Wirkung hinterlassen!

Nehmt als BR Einfluss auf eine Nachschulung!

F
Fayence

15.02.2007 um 23:25 Uhr

Tequilla,

SUPER Vorschlag! Und worauf bezieht sich diese Aussage?????? Doch nur auf die Schulung zum AGG... mannomann

T
Tequilla

15.02.2007 um 23:37 Uhr

@Fayence

.....Danke.

P
peters

15.02.2007 um 23:51 Uhr

Lotus,

ein Arbeitgeber führt ein neues PC-System meistens ein mit dem Argument, damit viel wirtschaftlicher und kostensparender arbeiten zu können. Aber zu den Kosten gehört nun mal auch die Schulung dazu. Weil ohne sie das System wertlos ist.

Deine Firma kauft ja auch keinen Firmenwagen und lässt den Tank weg, weil das Benzin zu teuer ist.

Und eine "billige" eigene Schulung ist am Ende meist teuerer als die ordentliche, weil das teuere System dann eben lange Zeit nur mühsam läuft und Zeitaufwand erfordert.

Habe darüber mal mit einem SAP-Berater gesprochen, der meinte: "Alle Führungskräfte meinen, sie könnten an der Schulung sparen, aber am Ende wird's viel teuerer fürs Unternehmen."

Der Mitarbeiter sollte zumindest nicht in die eigene Tasche greifen müssen, damit der Betrieb dann rationeller arbeitet, Gewinn macht und vielleicht auch noch einige Arbeitsplätze wegrationalisiert, "weil das System die Prozesse verbessert hat."

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