Hallo zusammen,
unser Chef hat versucht, die anstehende erstmalige Betriebsratswahl durch Entlassung eines Arbeitnehmers zu verhindern. Vor Zeugen hat er diesen AN als "Rädelsführer" für die Betriebsratsgründung bezeichnet. Problem: Der AN hatte die Einladung zur ersten Betriebsversammlung nicht mit unterschrieben, ist aber später in den Wahlvorstand gewählt wurden.
Nun überlegen wir Strafanzeige gegen den Arbeitsgeber wegen Versuchs der Verhinderung einer Betriebsratswahl zu erstatten. Müssen wir diese Anzeige gegen die Person oder gegen die Firma stellen? Mit welchem Strafmaß hat der AG zu rechnen?
Müssen wir irgendwas besonderes beachten?