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Dieser Beitrag ist vor 19 Jahren entstanden. Gesetzliche Regelungen und Rechtsprechung können sich seitdem geändert haben.

Übernahme nach der Ausbildung - Wie ist das, wenn man verklagt wird?

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Dido
Nov 2016 bearbeitet

Hallo!

Ich habe ein echtes Problem! Ich bin beim Gericht in die JAV gewählt worden. Nun bin ich mit der Ausbildung fertig und habe mit einer Kollegen fristgerecht einen Antrag auf eine unbefristete Arbeitsplatz gestellt. Da aber der öffentliche Dienst keine Gelder hat für eine Einstellung und uns keine Stelle anbieten konnten, hat die Geschäftsleitung auf einen Auflösungsvertrag (oder Aufhebungsvertrag??) gedrängt. Wir haben uns geweigert diesen Vertrag uns unterschreiben. Nun geht das vor dem Verwaltungsgericht. Unser Geschäftsleiter will uns verklagen. Solange sollen wir als Aushilfskräfte arbeiten. Nun, welche Chancen habe ich vor dem Gericht? Kann ich auch eine Abfindung bekommen? Muss ich die Stelle (wenn die uns doch eine anbieten) annehmen? Außerdem, habe ich kaum noch interesse daran dort eingestellt zu werden. Ich weiß, dass man uns dann versucht uns rauszumoppen. Bei einer JAV-Mitgliederin die eingestellt werden musste, versuchen die das auch schon einen ganze Weile. Sie wird auch demnächst eine Abmahnung bekommen.

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Community-Antworten (4)

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Fayence

30.06.2006 um 00:16 Uhr

dido, ich wage gar nicht zu fragen, was für eine Ausbildung Du beim Gericht gemacht hast!

Bei Gericht laufen doch Rechtsanwälte tagtäglich ein und aus; selbst Richter sollten täglich anwesend sein! Da dürftest Du doch das kleinste Problem haben, eine Rechtsauskunft erhalten zu können. Abgesehen davon, gibt es eine JAV nur dort, wo entweder ein Personalrat oder ein Betriebsrat existent ist! Bist Du denn dort schon einmal vorstellig geworden?

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Dido

01.07.2006 um 13:00 Uhr

Hallo Fayence!

Auch Rechtsanwälte wollen Geld haben! Keiner macht eine Rechtsauskunft umsonst! Außerdem geht es um Arbeitsrecht. Also brauche ich einen Rechtsanwalt der sich genau mit Arbeitsrecht auskennt. Worum ich mich demnächt bemühen werde! Zwar rennen in den Gerichten Rechtsanwälte rum. Doch 1. kommt man gar nicht mit denen persönlich in Kontakt und 2. Haben die ihre Mandanten auf die sie sich erstmal konzentrieren. Ja, mit den Personalrat haben wir auch schon gesprochen. Wir haben auch den Vorsitzenden mitgenommen zum Geschäftsleiter als wir uns mit 10:30 Uhr entscheiden mussten ob Aufhebungsvertrag oder Klageverfahren. Jedoch kam uns das vor, als wenn der Personalrat mehr zur Geschäftsleitung steht. Zwar hat er uns geraten, den Aufhebungsvertrag nicht zu unterschreiben. Doch mittlerweile haben wir raus bekommen, dass er uns auch falsche Auskunft gegeben hat. Außerdem hat uns kaum vor der Geschäftsleitung vertreten. Er hat sich dezent zurückgehalten. Wie sagt man so schön:"Geld regiert die Welt!" Und eine Krähe haut der anderen Krähe kein Auge aus!"

Ich persönlich, würde eher eine Abfindung nehmen und gehen. Denn was das jetzt für Machtspielchen sind.

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Fayence

01.07.2006 um 16:45 Uhr

dido, im Prinzip hast Du Dir Deine Frage schon beantwortet! Es wäre in der Tat empfehlenswert, Geld in einen Anwalt für Arbeitsrecht zu investieren.

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Melanie

02.08.2006 um 18:06 Uhr

Hi dido,

schau mal unter www.anwalt.de, da habe ich auch schon meinen Rechtsbeistand gefunden. Über "Anwalt vor Ort" kannste mit deinem Wohnort, PLZ und dem Fachgebiet "Arbeitsrecht" suchen. Manche haben sogar ihre Vita und Bilder online gestellt, es gibt viele Links auf die Webseiten der Kanzleien.

Super Sache!

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