W.A.F. LogoSeminare

Mitarbeiter will Minusstunden nicht abbauen und fühlt sich gemoppt. Was kann der BR tun?

N
NRW´lers
Jan 2018 bearbeitet

haben gerade ein schwieriges Thema, wir haben bei uns einen MA der so ein bischen aus der Reihe Tanzt. Er hat mittlerweile 50 minusstd. ("selbstverschuldet" früher feierabend, keine Lust usw.) und ist auch z.zt nicht gewillt diese abzuarbeiten,eigene Aussage er macht und schafft seine Arbeit hat auch so. Nun kommt dieses Verhalten bei Kollegen und Vorgesetzten nicht so an. Und darüber beschwert er sich und fühlt sich gemobbt! Da wir ein +/- 50 std. konto haben, wissen wir im neu gewählten BR nicht so genau wie wir am Besten vorgehen sollten. Vielleicht habt ihr ja einen Rat

5.426012

Community-Antworten (12)

N
Nenyah

21.05.2006 um 19:16 Uhr

...vielleicht solltet ihr euren MA darauf hinweisen das die Spanne der machbaren Minusstunden ja eigentlich nur dafür da ist um einen kleinen Puffer zu haben wenn mal keine Arbeit da ist bzw. nicht genügend...welchen Puffer will er dann vorweisen und wie gedenkt er dann sein Nichtstun wegen Mangels Arbeit und keine Möglichkeit eher zu gehen da sein Minussaldo schon erreicht ist zu rechtfertigen. Vielleicht hilft das ja ein bißchen weiter, genauso wie einen Apell an Kollegialität da ihr ja mit Sicherheit einen Stundenschnitt habt den man erwähnen kann... Viel Glück

N
NRW´lers

21.05.2006 um 19:51 Uhr

das ist ja das Problem,er schaltet da ziemlich stur....Begründung seinerseits," er darf es ..also macht er es. Wenn andere dazu zu doof sind, ist das nicht sein Problem." Er befindet sich sozusagen in einer Grauzone. Nun ist er an den Betriebsrat herangetreten, da er der Meinung ist das man ihn "raushaben" will und alle Möglichkeiten versucht auzunutzen, die in diese Richtung gehen. Es ist eine verzwikte Lage, einerseits ist er im Recht, andererseits müssen andere Kollegen darunter leiden( und die GL ist davon auch nicht besonders angetan)....jetzt haben wir den schwarzen Peter

K
Kölner

21.05.2006 um 20:29 Uhr

@NRW'lers Ich kann nicht begreifen, warum sich die Kollegen aufregen. Ich kann schon gar nicht verstehen, warum die GL das nicht toll findet. Gleiches Recht für alle. Wenn es möglich ist +/- 50 Stunden-Konten anzulegen, dann darf man eben auch 50 Minusstunden machen. Ich finde auch, dass sich die Kollegen insofern über den Falschen beschweren.

Wenn man was ändern will, dann wäre die GL der richtige Ansprechpartner. Mit einer Dienstplanung durch Sollzeit, Planzeit und Istzeit!

N
Nenyah

21.05.2006 um 21:00 Uhr

@ Kölner Na , ich glaube so einfach ist das ja nun auch nicht :-) kommt sicherlich auch auf den Betrieb an...aber es ist schon ein großes Problem und sorgt oft für Unfrieden wenn die Kollegen so ungleichmäßig ihre Gutzeit auf bzw. abbauen... und das ist auch nicht der Sinn der hinter der Gleitzeit steckt... Wie du Soll, Plan und Istzeit in einen Dienstplan z. B. in einem 3-Schichtbetrieb packst und dann auch noch innerhalb Gruppenarbeit schaffst umzusetzten das würde mich hingegen brennend interessieren...

@ NRW´lers Tatsache ist, wenn sich der Kollege so stur stellt kann man rein rechtlich tatsächlich nichts machen da ihm das Minus-Konto ja zusteht...da kann man wohl nur durch reden überzeugen wie weit ihn sein Verhalten bringt... keine große Hilfe, tut mir leid...

B
BMW

21.05.2006 um 21:02 Uhr

Hallo NRW´lers Wenn ihr ein Arbeitszeitkonto mit 50 MINUS/50Plus Stunden habt dann müsste es meiner Meinung nach auch eine BV dazu geben und da müsste wiederum geregelt sein wie die Plusstunden und die Minderstunden gehandelt werden. Ansonsten dürfte das Arbeitszeitkonto ganz GROßER Bullshit sein

Gruß BMW

K
Kölner

21.05.2006 um 22:09 Uhr

@Nenyah Reden wir über Gleitzeit oder über ein Arbeitszeitkonto?

Ich bin verwirrt, ob der durcheinanderlaufenden Begrifflichkeiten!

N
NRW´lers

21.05.2006 um 22:23 Uhr

Da er selbst, wenn viel zu tun ist, keine Überstunden macht und es seinen Kollegen überläßt die Arbeit zu machen,kann ich den Unmut seiner Kollegen gut verstehen. Deren Konto befindet sich nämlich im Durchschnitt um +35 Std. Aber BMW hat recht,es müsste ja eigentlich in der BV stehen,wie Minustd. behandelt werden sollten, steht aber leider nichts genaueres( wir hatten aber mal das die Auftragslage nicht besonders war und wir 1,5 wochen nicht arbeiten konnten und beurlaubt wurden, und das konto belastet wurde) Trotzdem bedanke ich mich für Eure Beiträge.

N
Nenyah

21.05.2006 um 22:28 Uhr

@ Kölner ...es werden Arbeitszeitkonten aufgebaut, bei uns im Betrieb geht das sogar bis zu 300h -noch... und die können im Zuge der Gleitzeit und auch im Zuge der Freizeit abgebaut werden. Da jeder MA ein Gleitzeitfenster von +/- 1h hat ist es im möglich darin schon abzubauen... oder eben in Form von freien Tagen im Block..., aber BMW hat Recht , es müßte eine BV dazu geben...ist bei uns ebenso... ...bez. des Seminars besteht evtl. sogar Interesse.. Gruß Nenyah

K
Kölner

21.05.2006 um 22:39 Uhr

@NRW'lers Das Problem erscheint mir ja noch unwichtiger, wenn ich bedenke, dass er am Minimum ist und nicht mehr an Minus anhäufen kann. Wenn also andere Mehrarbeitsstunden abbauen, müsste er ja "normaler" arbeiten!

N
NRW´lers

21.05.2006 um 22:44 Uhr

Nur zur Klärung es handelt sich dabei um ein Gleitzeitkonto..;0))) wie wird es denn bei so Euch gehandhabt? Wäre ja mal interessant. Wir sind ja kein großer Industriebetrieb ( 140 MA) in der Produktion etwa 40 MA, da fällt es dann schon auf..

N
NRW´lers

21.05.2006 um 22:51 Uhr

Da soviel zu tun ist wäre es eigentlich kein Problem, aus dem Grund ist es den anderen MA gar nicht möglich groß abzufeiern...,15 Ü.-std gehen monatlich ins Konto..alles darüber hinaus wird ausbezahlt...

K
Kölner

21.05.2006 um 23:25 Uhr

Dann dankt dem Kollegen, dass er Euch die ausbezahlten Mehrarbeitsstunden nicht abnimmt!

Ihre Antwort