W.A.F. LogoSeminare

Leitender Angestellter moppt Mitarbeiter. Was tun?

T
Toni
Nov 2016 bearbeitet

Hallo Kollegen, ein MA wird von einen LA gemoppt indem er immer die schlechteren Arbeiten machen muß und immer kritiesiert wird er kann es Ihm einfach nicht recht machen. Jetzt ist dieser MA zu mir gekommen und ich weis nicht so recht wie ich die beschwerde bzw. wie ich handeln soll ich habe ihm gesagt das wir erst einmal über 2-3 Wochen alles schriftlich niederlegen mit datum Uhrzeit und kurz bericht und daraus eine beschwerde vorbereiten. Ist das Ok so ? bzw. kann mir jemand sagen wie so ein beschwerde Brief aussehen kann?

4.33202

Community-Antworten (2)

B
BMW

21.05.2006 um 13:15 Uhr

Hallo Toni Meiner Meinung nach solltet ihr erst mal nach §§ 84 ,85 das ganze versuchen BR zu bearbeiten und ein Gespräch mit dem AG suchen! In dem Zusammenhang sollte man auch den AG auf seine Fürsorgepflicht hinweisen. Das dass ganze auch den Betriebsfrieden stört . Evtl könnte man dann auch noch § 104 BetrVG zur Hilfe nehmen.

MOBBING

Mobbing bezeichnet eine regelmäßige destruktive Kommunikation mit dem Ziel, den Adressaten zu beschädigen und zu vertreiben. Hintergrund ist meist ein unbewusster oder absichtlich verdrängter Konflikt, der auf diese Weise aus-agiert wird. Diese Form der negativen Konfliktbewältigung wird durch eine grundsätzlich unfaire Organisationskultur begünstigt, in der es zum Standard gehört, Konflikte unter den Teppich zu kehren, mit dem Ellbogen für die persönliche Karriere oder die Durchsetzung von Zielen zu sorgen, mit Seilschaften und Intrigen zu führen und die Organisation dadurch zu steuern.

Erscheinungsform unfairer Attacken BOSSING

Als Bossing werden vertikale unfaire Attacken von oben (Boss) nach unten bezeichnet.

Es geht um alle Arten unfairer Attacken von Vorgesetzten, die einen systematischen Charakter entwickeln, also nicht um einmalige Unfreundlichkeiten, Anmache oder Schikanen.

Entscheidend ist das Ziel: Den abhängig beschäftigten Mitarbeiter unter Druck zu setzen, um entweder Anpassung und Unterwürfigkeit zu erzwingen oder den Mitarbeiter aus seiner Stelle zu heraus zu drängen.

Lässt sich kein Ziel des Bossing identifizieren, können die Motive in der Person des Chefs begründet sein, die nur psychologisch zu verstehen sind. Es kann sich um Charakterschwächen, neurotisch begründete Eigenarten oder schlicht um mangelnde persönliche und ethische Reife handeln.

Kile (1990) nennt Bossing auch "gesundheitsgefährdende Führerschaft".

Bossing: Wegekeln statt kündigen

Immer wieder taucht in letzter Zeit der Begriff Bossing auf. Das ist jene Mobbing-Spielart, bei der Vorgesetzte versuchen, Mitarbeiter mit fiesen Tricks zur Kündigung zu treiben. Barbara Zahn, Soziologin beim Bildungswerk der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG), nennt das die "brutalste Form des Mobbing". Das sei aber sehr kurzfristig gedacht und zudem gesetzeswidrig. Wer wolle schon für ein Unternehmen arbeiten, von dem bekannt wird, dass dort ein schlechtes Betriebsklima herrscht. Bossing sei kostengünstiger als gezielter, sozialverträglicher Personalabbau, meinen böse Zungen auch unter den Betriebswirten.

K
Kölner

21.05.2006 um 14:28 Uhr

@Toni Ich sehe da noch kein richtiges Mobbing...

Ihre Antwort