Hallo,
einem Mitarbeiter wird seit ca. 6 Jahren eine Zulage wegen der Erledigung von höherwertigen Aufgaben gezahlt. Diese höherwertigen Aufgaben werden von dem Mitarbeiter mit Wissen des Arbeitgebers aber bereits seit ca. 3 Jahren nicht mehr wahrgenommen.
Der Personalrat soll jetzt einer weiteren Verlängerung der Zahlung der Zulage zustimmen. Wenn der PR nicht zustimmt, verliert der Mitarbeiter seine Zulage. Wir würden also zum Nachteil des Mitarbeiters entscheiden, dabei aber den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten, weil andere, vergleichbare Mitarbeiter diese Zulage nicht erhalten.
Dem besagten Mitarbeiter steht nach dem Eingruppierungs-Katalog eine Vergütung zu, die seiner jetzigen Vergütung inklusive der Zulage entspricht. Man könnte also auch den Standpunkt vertreten, der Mitarbeiter erhält somit auf anderem Wege die ihm zustehende Vergütung (andere Mitarbeiter aber nicht).
Welche Beurteilungs-/Entscheidungshilfen könnt Ihr geben?