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Stellenausschreibung

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Elbeschwimmer
Jan 2018 bearbeitet

Bei uns wurden zwei Mitarbeiter mit Aufhebungsverträgen das Arbeitsverhältnis verlängert bis zum Jahresende. Wir würden gerne sehen, dass uns diese Mitarbeiter erhalten bleiben. Daher haben wir die daraus erfolgten Stellenausschreibungen abgelehnt mit der Begründung, dass die Mitarbeiter schon sehr gut eingearbeitet sind und genauso die selbe Arbeitsleistung bringen, wie jeder andere auch. Außerdem gibt es in deren Verhaltensweise keine Beanstandungen, es gab keine Abmahnungen oder Ermahnungen. Der Arbeitgeber sagt selber, dass es schwer ist neue Mitarbeiter zu finden und es so gar dringend wäre diese Stellen zu besetzen. Die Arbeitsstellen sind Existenziell wichtig für die Betrieblichen Abläufe. Es sind zwei Vollzeitstellen und sollen aufgrund des Zeitdrucks schnellst möglich durch mehrere Studentische Hilfskräfte auf Abruf ersetzt werden. Wir haben das vom BR-Gremium abgelehnt. Jetzt setzt uns der Arbeitgeber unter Druck, was kann man als BR machen?

1.392012

Community-Antworten (12)

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Zappelmann

18.12.2016 um 18:14 Uhr

zwei Mitarbeiter mit Aufhebungsverträgen Sie haben also schon Aufhebungsverträge unterschrieben? Vielleicht wollen sie ja auch weg.

G
gironimo

18.12.2016 um 18:20 Uhr

Die AN haben sich doch bereits einverstanden erklärt, dass das Arbeitsverhältnis endet. Das ist halt der Trick des AG, ein befristeten Vertrag gleich mit einem Aufhebungsvertrag zu kombinieren.

Studentische Hilfskräfte gibt es nicht. Das sind ganz normale AN. Meist nur unterbezahlt.

Was ihr machen könnt? Euch nicht unter Druck setzen lassen. Steht zu eurer Entscheidung und sagt dem AG, wie ihr euch eure Lösung vorstellen könntet.

E
Elbeschwimmer

18.12.2016 um 19:08 Uhr

Es geht eigentlich um einiges mehr. Es gibt Arbeitsverträge die im Januar und Februar auslaufen. Wir wollen da nicht das selbe erleben. Die betroffenen MA wollen bleiben und wurden unter Druck gesetzt vom Arbeitgeber. Es wurde schon ernsthaft gescherzt unter den MA, dass dies eine neue Art der Renditen Steigerung wäre. Man spart Personalkosten bei Stellen die Existenziell sind für die Betrieblichen Abläufe. Dadurch werden Kunden abspringen, aber durch das einsparen von Personalkosten ist schon die Rendite für 2017 sicher. Jeder MA soll 20% mehr arbeiten jedes Jahr und das in der täglichen Arbeitszeit. Der Arbeitsdruck ist schon erheblich gestiegen. Der Krankenstand der MA auch. Burnout und Co. lassen grüßen. Den beiden betroffenen MA haben wir geraten sich einen Anwalt zu nehmen und ihr Arbeitsverhältnis einzuklagen. Was wohl auch passieren wird.

Z
Zappelmann

18.12.2016 um 19:59 Uhr

... Arbeitsverträge die im Januar und Februar auslaufen ... ... und ihr Arbeitsverhältnis einzuklagen ...

Sorry, ich verstehe nun Bahnhof. Was soll da eingeklagt werden? Haben sie nun einen Aufhebungsvertrag unterschrieben oder hatten sie ein befristetes Arbeitsverhältnis? In beiden Fällen sehe ich keinen Klagegrund.

E
Elbeschwimmer

18.12.2016 um 20:06 Uhr

Bei zwei MA endet das Arbeitsverhältnis zum 31.12. Bei anderen die nicht betroffen sind, endet das Arbeitsverhältnis im Januar und Februar.

K
Kölner

18.12.2016 um 20:54 Uhr

Ganz ehrlich: Ich sehe hier gar kein Aufgabengebiet für den BR...?

E
Elbeschwimmer

18.12.2016 um 21:52 Uhr

Irgendwie ist es schwer, dass wissen wir da auch. Deswegen haben wir den beiden Mitarbeiter geraten mit einen Anwalt ihre Weiterbeschäftigung einzuklagen. Denn wir sind ja keine Anwälte. Der BR möchte trotzdem solche Situationen verhindern in der Zukunft. Außer die zukünftigen MA zu informieren im Vorfeld für den Fall der Fälle. Würden aber auch gerne an die GF appellieren sich anders zu Verhalten. Denn das Ganze spricht sich ja unter den MA herum und ist daher nicht gerade positiv für das Betriebsklima. Mehr wie Gespräche zu suchen und informieren können wir nicht das ist klar.

K
Kölner

18.12.2016 um 21:57 Uhr

Ich sehe auch keine Chance für die Arbeitnehmer...! Der BR sollte sich mal intensiver mit seinen Möglichkeiten befassen

E
Elbeschwimmer

18.12.2016 um 22:32 Uhr

Und wie würden die Möglichkeiten aus sehen?

S
stehipp

19.12.2016 um 09:28 Uhr

Ich fürchte nicht all zu viele.

Redet mit eurem AG. Zeigt ihm die Vorteile von "Stammmitarbeiter" im Gegenzug zu "Hilfskräften" auf.

  • keine erneute Einarbeitung notwendig
  • Erfahrung steigert Produktivität
  • häufig höhere Identifikation der Stammmitarbeiter im Gegenzug zu Hilfskräften -Verbesserung Betriebsklima und somit evtl. Senkung Krankenstand ....... Da fallen Euch bestimmt noch weitere Punkte ein.

Klärt Eure Kollegen über das Vorgehen eures AGs auf. Wäre mal ein Thema bei einer Betriebsversammlung.

P
Pickel

19.12.2016 um 09:45 Uhr

Es ist auf jeden Fall ein reichlich dummer Weg, den Kollegen zu einer Klage zu raten, die Kosten verursachen wird und ansonsten die Chance auf (spätere) Neubeschäftigung und ein besseres Arbeitszeugnis erheblich verschlechtert.

Z
Zappelmann

19.12.2016 um 09:50 Uhr

Bei zwei MA endet das Arbeitsverhältnis zum 31.12. Bei anderen die nicht betroffen sind, endet das Arbeitsverhältnis im Januar und Februar.

Das ist eine Aussage, die niemandem weiter hilft. Die enden doch nicht, weil irgendwo ein Sack Reis umfällt, sondern auf irgendeiner vertraglichen Grundlage. Dazu hast Du bisher leider nur Wischiwaschi gesagt. Wenn ich davon ausgehe, dass das befristete AVs sind, dann seid ihr als BR sowieso raus, und da ist nichts zu klagen, denn das Arbeitsende wurde bei Arbeitsbeginn schon vereinbart. Wovon sind denn die anderen nicht betroffen? Die müssten doch (sofern sie nicht gekündigt wurden) auch ein befristetes Arbeitsverhältnis haben. Alles nicht schön, aber rechtlich wahrscheinlich ok.

Wie gesagt, ich vermute, da deine Informationen darüber nichts aussagen.

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