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Motivation

H
Heiki
Jan 2023 bearbeitet

An alle Betriebsräte,

Ich bin neu im Betriebsrat und merke das ich immer frustrierterer werde. Es ist eine Tätigkeit die einem nicht gedankt wird. Wie motiviert ihr euch selbst um die Lust an der Arbeit nicht zu verlieren?

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Community-Antworten (5)

T
takkus

10.01.2023 um 09:15 Uhr

"Es ist eine Tätigkeit die einem nicht gedankt wird."-> ach echt? Is mir total neu....?

Evtl würde Charly Harper sagen: "Meine Freunde Jim, Jack und Jonny sind immer bei mir."

T
Thomas63

10.01.2023 um 09:37 Uhr

Willkommen im Klub.

Es wird immer nörgler geben die egal was man macht rummeckern, die muss man ausblenden. Den ein oder anderen trifft man im leben wieder wenn Er/sie sich in den Dreck geritten haben. Dann hilft man und grinst innerlich.

Mit der Zeit wird es aber Menschen geben die einem auch Danken wenn man Ihnen hilft. Es kommen manchmal MA in den letzten Tagen vor Ihrer Rente oder Vorruhestand zu mir von dennen ich es nicht erwartet hätte und bedanken sich. Das sind die Fälle die mich aufbauen.

Es hilft auch manchmal die Erkenntnnis das man es nicht allen recht machen kann und nebenbei noch die Welt retten kann.

M
Muschelschubser

10.01.2023 um 09:42 Uhr

Ich glaube ich spreche für das gesamte Gremium, wenn ich sage dass der Gerechtigkeitssinn weit genug ausgeprägt ist. Man tut Dinge, die die meisten für selbstverständlich halten.

Man kann sich im BR aber auch mal gegenseitig für erzielte Erfolge auf die Schulter klopfen.

Auch kann man Errungenschaften (z.B. abgeschlossene BVs, begleitete MA-Gespräche etc.) mal im Tätigkeitsbereicht auf der BV darstellen, um das Bewusstsein für den BR zu schärfen. Ein wenig ist das schon eine Kunst, aber man kann eine BV durchaus auch ein Stück weit zur Selbstdarstellung nutzen, ohne dass das wie Selbstbeweihräucherung rüberkommt.

Wir versuchen jedenfalls regelmäßig den Umfang der Aufgaben und den Nutzen für die Belegschaft herauszustellen. Für viele Beschäftigte ist der BR ja auch wie eine Art Black Box, niemand kennt den Ablauf einer Sitzung hinter verschlossenen Türen. Wir versuchen da stets, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, ohne dabei inhaltlich zu viel zu verraten.

Jedenfalls wird man nie verhindern können, dass jemand ein BR-Mitglied für einen Anwalt hält, den man vor den Karren spannen kann, damit man selbst seinen Namen nicht preisgeben muss. Das sind dann diejenigen die persönlich angefasst sind, weil man ihnen individualrechtlich nicht mehr weiterhelfen kann.

E
Erbsenzähler

10.01.2023 um 11:23 Uhr

Du kannst es nicht allen recht machen. Das ist einer meiner Thesen. oder Wenn keiner meckert ist deine BR-Arbeit nicht aufgefallen. oder Die provokante Frage an den Meckerer: "Wenn du es besser kannst, warum hast du dich nicht zur Wahl aufgestellt?" Sind nur ein paar Stützen meines BR-Lebens.

Wie takkus schon schrieb: Evtl würde Charly Harper sagen: "Meine Freunde Jim, Jack und Jonny sind immer bei mir." In Maßen ja, aber leider nicht während der Arbeit.

Mir haben auch Rituale in meiner inzwischen fast 30-jährigen BR-Karriere geholfen. Andere Kleidung als zuhause z. B. Oder Entspannungsübungen im Büro um herunterzukommen. Nicht immer sofort kontern bei Kritik. Nur sachliche Kritik (kein Geschrei, keine Beleidigungen, bei einem Thema bleiben) zulassen.

D
dieschi

10.01.2023 um 12:30 Uhr

"Evtl würde Charly Harper sagen: "Meine Freunde Jim, Jack und Jonny sind immer bei mir."

So lange es nicht die Brüder Smith & Wesson sind ^^

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