W.A.F. LogoSeminare

Orthopädische Sicherheitsschuhe

K
Krummfuss
Jan 2018 bearbeitet

Hallo,

aufgrund Unfallverhütung müssen wir in den Produktionsräumen und Lagerräumen Sicherheitsschuhe tragen. Dies wird auch vom Arbeitgeber bereitgestellt. Die bereitgestellten Schuhe vertrage ich nicht. Mein behandelnde Orthopäde hat mitgeteilt das ich orthopädische Sicherheitsschuhe benötige. Die kosten mindestens 500 Euro und aufwärts. Muss der Arbeitgeber diese Kosten übernehmen. Gibt es eine gesetzliche Grundlage das der Arbeitgeber die Kosten übernehmen muss. Was sollte ich beachten. Bitte um Hilfestellung.

2.20204

Community-Antworten (4)

M
metallica

24.03.2015 um 23:43 Uhr

Der AG zahlt nur die Sicherheitsfunktion, aber die gesetzliche Rentenversicherung springt bei der Differenz ein. Hier eine Übersicht, den Rest kannst du selbst ergoogeln:

http://etf.bgetem.de/htdocs/r30/vc_shop/bilder/firma53/m_006_a04-2012.pdf

D
Dezibel

25.03.2015 um 08:04 Uhr

Der AG zahlt nur die Sicherheitsfunktion, ... Was kostet so eine Sicherheitsfunktion?

Du lässt Dir das vom Orthopäden bestätigen, dass Du diese Schuhe brauchst und gehst mit dem Zettel zum Arbeitgeber. Er muss die gesamten Kosten tragen. Wenn er es nicht glaubt, kann er ja mal bei der zuständigen BG nachfragen. Mein AG versuchte anfangs auch, das Arbeitsamt mit ins Boot zu nehmen, aber irgendwie haben die sich an den Kopf gegriffen.

I
ickederdicke

25.03.2015 um 08:21 Uhr

@Dezibel, metallica´s Aussage ist die korrekte.Du irrst leider. Der AG trägt nur die Kosten für einen Standart Sicherheitsschuh.Soweit so gut ---- Die darüber hinausgehenden Kosten trägt entweder die Rentenversicherung ( falls der MA schon über 15 Jahre beitragspflichtig arbeitet, unter 15 Jahren ist das Arbeitsamt in der Pflicht). Die guten Orthopädie Schuhtechniker kennen i.d.R. die notwendige "Bürokratie" und erledigen -zumindest unserer hier - den Papierkram gleich mit.

D
Dezibel

25.03.2015 um 08:28 Uhr

Hmmm, bei uns hatte sich das Arbeitsamt zurückgelehnt und der AG musste zahlen. Ob er sich danach irgendwo einen Teil des Geldes zurückgeholt hatte, ist mir nicht bekannt. Aber vielleicht sollte man auch nicht unsere Maßstäbe anlegen, denn die Unwissenheit war nach der Wende von leitenden Angestellten aus dem Osten gekommen. Der AG selbst sitzt gaaaaanz weit woanders und da läuft auch einiges anders. Beispiel: Bildschirmbrille volle Kostenübernahme bei Fielmann. (unvergoldet!)

Ihre Antwort