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Infos zur Listenwahl

W
WahlvorstandNew
Nov 2016 bearbeitet

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich bin dieses Jahr in meinem Unternehmen für den Wahlvorstand abbestellt (123 wahlberechtigte Mitarbeiter). Leider habe ich auch noch nach diversen Literaturrecherchen keine befriedigende Antwort erhalten.

Wir müssen aufgrund der Mitarbeiterzahl die Listenwahl anwenden. Dazu folgende Fragen:

  1. wie stelle ich mich selbst zur Wahl? ich generiere nach Belieben eine Liste mit diversen Kollegen und trage mich oben auf der Liste ein, die Liste lasse ich von zwei Kollegen unterschreiben und gebe mir selbst die dritte Stützunterschrift für meine Liste?
  2. Wie viele Kandidaten müssen mindestens auf einer Liste stehen? Ich habe bisher immer von maximalen Soll-Angaben gelesen.
  3. Ist eine Liste mit nur einem vorgeschlagenen Kandidaten zulässig?

Ich hoffe, ihr könnt ein wenig Licht ins Dunkel bringen :-)

Viele Grüße

1.42106

Community-Antworten (6)

K
Kölner

24.02.2014 um 17:27 Uhr

Ihr MÜSST gar nichts. Der WV muss nur abwarten ob es eine Liste odeer eben mehrere gibt! Davon ist abhängig ob es Persönlichkeits- oder Listenwahl gibt.

Zu Deinen Fragen:

  1. Du brauchst für Deine Liste 7 Stützunterschriften.
  2. Es gibt kein Minimum. Und eine SOLL-Vorschrift ist kein muss.
  3. Ja

Aber nochmals am Rande. Bei diesen Fragen muss sich der WV gefallen lassen von dem ein oder anderen Antwortgeber, eine Schulung empfohlen zu bekommen.

W
WolfgangP

24.02.2014 um 17:35 Uhr

Zusätzlich würde ich empfehlen, dass jemand, der/die selbst kandidieren will, nicht den Wahlvorstand macht. Ist zwar nicht verboten, aber sauberer wirkt es, wenn der WV neutal ist.

O
Oblatixx

24.02.2014 um 17:37 Uhr

@WolfgangP: Das ist Quatsch!

P
pemahu

24.02.2014 um 19:43 Uhr

@Oblatixx @WolfgangP

Das ist kein Quatsch. "Sauberer wirkt es, wenn der WV neutral ist" ist eine absolut richtige Aussage. Wenn ich hier Kolegen fragen würde, bekäme ich eine Zweidrittelmehrheit dafür!

Es muss natürlich keineswegs unsauber SEIN!

Aber Wolfgangs EMPFEHLUNG unterstütze ich hier von ganzem Herzen - und wenn Du es unproblematisch findest, musst Du nicht andere in die Ecke der Quatsch-Sager stellen!

O
Oblatixx

25.02.2014 um 06:43 Uhr

Na dann erklärt mir doch mal euer Problem.

Der einzige Effekt, den ich hier sehe ist, dass ihr mit dieser Aussage all jene verunsichert, die sich als Wahlvorstand hergeben und auch kandidieren wollen. Und das ist öfter, als man sich vorstellen kann, da eine gewisse Trägheit/Müdigkeit die ehrenamtliche Arbeit nur auf wenige Schultern im Betrieb verteilt.

Gerade die, die es das erste mal machen, werden so unter Generalverdacht gestellt, etwas Falsches, Undurchsichtiges zu tun. Dabei bräuchten gerade sie unsere Unterstützung und unseren Zuspruch, dass sie es eben RICHTIG machen, zu kandidieren! Und deshalb bleibe ich bei meiner Aussage.

Ich stelle niemanden in irgendeine Ecke, aber eure Empfehlung ist ( und hier könnt ihr einsetzten, was ihr wollt! ).

C
Cykex

25.02.2014 um 11:49 Uhr

Wie ich die sache sehe scheint es eher ein Moralisches Problem zu sein Ich empfehle daher Euch einen Wahlbeobachter zu organisieren Von der Gewerkschaft z.b Dadurch bekommt das sogenannte Problem was eigentlich keins ist ein anderes Bild was auch als Argument den Ma gegenüber wirkungsvoll ist um gewissen Zweiflern zu erkennen zu geben das es keinen bitteren Beigeschmack gibt wenn WV gleichzeitig Kandidat ist

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