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Änderung der Aufgaben von verantwortlicher Personalsachbearbeitung auf Dateneingabe, etc.

K
Kabul
Jan 2018 bearbeitet

Ab Januar ändern sich meine Arbeiten, der AG hat sie komplett an eine Fremdfirma gegeben. Informiert wurde ich von der "Fremdfirma" selbst, nicht vom AG. Ich wusste nur , dass wir auf eine Fremdfirma beauftragen weil ich Ihnen Unterlagen habe zukommen lassen, aber ich wusste nicht, dass dann die Verantwortlichkeit voll übergeht und diese Firma auch der Ansprechpartner der MA bei Fragen der Gehaltsabrechnung wird. Somit ist dieser Hauptteil meiner Stelle weg. Ich habe vom AG eine neue Aufgabenbeschreibung verlangt, mir wurde aber nur mündlich - zu den jetzt geringer wertigen Aufgaben- eine Zusatzaufgabe als Datenschutzbeauftragte angeboten bekommen. Geringer wertige Arbeiten lehne ich ab, weil die meinem Können nicht entspricht. Die Lückenbüseraufgaben will ich nicht übernehmen.

Muss der AG nicht eine "Änderungskündigung" hierzu durchführen? Da ich älter bin, weiß ich nicht ob ich noch eine andere Arbeit bekomme, wenn ich mich mittels Auflösungsvereinbarung von der Fa. löse. Zudem will er nach ein paar Monaten die AZ reduzieren. Kann ich eine Abfindung verlangen, wenn ich eine Auflösung anbiete. Er will mich angeblich behalten. Aber es ist abzusehen, dass die Std. weiter reduziert werden und die Stelle ausläuft.

Ich wollte noch 3 Jahre arbeiten, die mir zugesagt wurden, aber nicht unter diesen Bedingungen.

Wie kann ich mich aus der Fa. lösen, zu was ist der AG verpflichtet ? Durch einen Fehler ist der AV unbefristet.

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Community-Antworten (7)

G
gironimo Akzeptiert

13.11.2013 um 11:58 Uhr

Der AG kann nicht einseitig die Stundenzahl kürzen. Das geht nur im gegenseitigem Einvernehmen oder Änderungskündigung. Und da Du ja nicht zustimmen wirst, wird er sich schwer überlegen, ob er eine Änderungsk. ausspricht.

Ein Aufhebungsvertrag ist wahrscheinlich unattraktiv. Also zunächst einmal aussitzen.

Solange er das Gehalt - trotz weniger qualifizierter Tätigkeit - weiterzahlt, ist ja zunächst einmal alles im grünen Bereich. Du kannst dann in aller Ruhe eine vertragsgemäße Beschäftigung fordern, ohne in Stress zu geraten. Da kannst Du Dich dann ggf. mit einem Fachanwalt beraten, wie Ihr die Sache anpackt.

Wenn er natürlich auch das Gehalt kürzen will, musst Du auf jedem Fall einen Fachanwalt aufsuchen.

Gibt es keinen BR bei Euch? Den könntest Du doch zur Vermittlung hinzuziehen. Er wäre ja auch zur Versetzung oder Änderungskündigung zu beteiligen.

K
Kabul

13.11.2013 um 15:40 Uhr

Hallo gironimo, danke für die Antwort. Eine vertragsgemäße Beschäftigung gibt es dann nicht mehr. Leider bin ich nicht jemand der gerne aussitzt, ich verliere dann die Motivation, was mir dann wieder letztendlich schadet. BR gibt es nicht. Ich werde mir eine neue Stelle suchen, wenn ich die gefunden habe, spreche ich mit einem Fachanwalt und löse mich dann aus dem Betrieb. Danke und Gruß

A
AlterMann

13.11.2013 um 23:51 Uhr

Hallo Kabul, eigentlich schade. Wenn Du sowieso in den Sack hauen willst, und den Laden schon so lange kennst, und über Deine Tätigkeit praktisch alle Namen im Betrieb, wärst Du dann vielleicht genau die Richtige für einen Wahlvorstand?? Du hast doch nichts zu verlieren, aber vielleicht einiges zu gewinnen!

K
Kabul

14.11.2013 um 08:45 Uhr

Hallo AlterMann, In den Laden wurde ich erst vor gut einem Jahr geholt und die ganzen Defizite aufzuräumen und alles wieder in Ordnung zu bringen, was ich getan habe. Ich glaube nicht, dass in diesem Betrieb was zu gewinnen ist. Aber danke für den Hinweis. In vielen Betrieben wird man mit Arbeit zugeschüttet, es bleibt einem gar nichts anderes übrig als bis zu 12 Std. Tage einzuschieben weil ja kein Ersatz da ist, der einem hilft (was hier immer wieder versprochen wurde, aber nur Theorie blieb), auch wenn nur bis zu 10 Std. erlaubt sind. Krank gibts nicht, da schluckt man Tabletten, Urlaub nur ausserhalb der Termine. Dann wird ein neues Abrechnungssystem eingekauft und dann erfährt man zufällig von dieser Firma, dass sie die komplette Verantwortung dafür übernehmen und man aus dem Spiel raus ist. Mein Vorgesetzter bleibt dabei cool. Gestern habe ich erfahren, dass sowieso nicht vorgesehen war, mich zu verlängern. Jetzt brauch ich nur noch einen Termin bei einem Fachanwalt in München. Ist echt ärgerlich, aber nicht zu ändern. Armes Deutschland. Gruß

K
Kölner

14.11.2013 um 16:13 Uhr

...vielleicht hast Du ja doch einen befristeten AV. Dann wären Deine Gedankenspiele 'food for nothing'. Und noch: Dein Jammern über das 'Arme Deutschland' widerspricht Deinem Arbeitsverhalten ganz massiv (10-12 Std.-Tage, etc.) - von Deinem Nick mal ganz zu schweigen.

K
Kabul

15.11.2013 um 08:39 Uhr

Hallo Kölner, ob der AV befristet oder unbefristet ist, spielt bei meiner Entscheidung keine Rolle. Es wäre u.U.nur etwas "Verhandlungsmasse" diesen bei ev. Unbefristung "zurückzugeben". Armes Deutschland deshalb, weil man viel zu häufig heutzutage - und ich habe es mehrfach selbst erlebt und auch andere Personen bestätigen das, dass man Arbeit für 2 bekommt und im Akkord arbeiten darf, der AG alles verändern kann wie er will, wenn man sich nicht wehrt und manchmal hat selbst das keine Chance - das hat aber gar nichts mit meinem Nick Namen zu tun, bitte keine Mutmaßung, ich bin so deutsch wie Steinbrück. Ausserdem jammere ich nicht, sondern stelle fest. Mein Arbeitsverhalten hat damit auch nichts zu tun, gell. Trotzdem danke für den wenig hilfreichen Tread.

K
Kölner

15.11.2013 um 08:42 Uhr

Ja, Kabul, das trifft genau das was ich erwartet habe: Die umständliche Zuschreibung von schuld beim AG.

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