Ausschußarbeit
Hallo zusammen, ich stelle meine Frage nochmal neu, war wohl etwas undeutlich ausgedrückt
Der BR trifft sich regulär alle 6 Wochen. Der Ausschuß trifft sich immer 2 Wochen vor diesem Termin, also auch ca alle 6 Wochen. Hier meine Frage: ist es rechtens dass es Ausschßmitglieder gibt, die die Termin dann mit der Begründung abschmettern, sie hätten ihr Arbeit im Gebiet zu tun oder einen Termin beim Kunden oder eine Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten ( alle Ausschußmitglieder arbeiten im Außendienst) ... Mit der Argumentation dass es sich um allgemeine Amtspflicht handelt und dass wenn ich so ein Amt übernehme dies auch korrekt tun muss komme ich nicht weiter. Dann bekommt man noch als Antwort: Danke, ich weiß dass ihr fleißig seid und so viel übernehmt... das hört sich an wie Hohn.... Wo kann man bei solch einem Verhalten ansetzen?
Vielen Dank an euch alle!
eineBRlerin
Community-Antworten (4)
10.10.2013 um 17:26 Uhr
Dann beruft doch die Kollegen einfach aus dem Ausschuss ab und wählt solche rein die ihr Amt ernst nehmen. Tagesordnungspunkt zur nächsten Sitzung und fertig.
10.10.2013 um 17:33 Uhr
Einen wirklichen Ansatz gibt es nicht. Nur der, dass die Notwendigkeit der BR-Arbeit jedem Kollegen bekannt sein muss. Und da kommt es sicherlich auch auf die Themen an, die der Ausschuss gerade bearbeitet.
Aus eigener Erfahrung kann ich nachvollziehen, dass bei einem dauerhaft tagenden Ausschuss, der "nur" der eigentlichen BR-Sitzung zuarbeitet, die Mitglieder nicht immer von der Wichtigkeit überzeugt sind, die ihre Anwesenheit erfordern. Nicht immer gibt es wichtige Beschlüsse vorzubereiten oder Argumentationsketten abzustimmen. Und dann entscheidet der eine oder andere für sich, dass er sich eben nicht zur BR-Arbeit abmeldet.
Brennt es dann wieder unter den Nägeln (weil wieder mal das Prämiensystem in der Schieflage ist), sind dann auch wieder alle da.
Die Frage "ist es rechtens" ist daher die falsche Fragestellung. Mit juristischen Mitteln wirst Du die Kollegen nicht überzeugen können. Überzeugungsarbeit und Motivation ist gefragt.
10.10.2013 um 17:45 Uhr
Es gab schon BR/BR-V die das Problem dadurch gemeistert haben, dass sie den jeweiligen Vorgesetzten des "arbeitsunwilligen" BRM kontaktiert haben und darum geben haben, die fachliche Arbeit für den Kollegen XY zu reduzieren, da er wohl derzeit auf Grund der hohen Arbeitsbelastung nicht in der Lage sei, seinem BR-Mandat ordnungsgemäß nachzukommen. Ich möchte den Vorgesetzten sehen, der -bei Kenntnis der möglichen Konsequenzen auch für ihn- sein Schäfchen daraufhin nicht zur Räson bringt!
Ob dieses "Vorgehen mit der Brechstange" hier angesagt ist, muss aber situationsabhängig entschieden werden!
10.10.2013 um 22:27 Uhr
Hallo zusammen und vielen Dank für eure Antworten!!
Tja, dann geht es do leider um die persönliche Einstellung der BRM und die ist einfach so wie sie ist.... wir haben schon oft mit dem jenigen diskutiert und letzlich die Frage nach der Motivation gestellt mit der er das Mandat angenommen hat... die reaktion war etwas verhalten.
Trotzdem danke, es waren sehr aufschlussreiche Kommentare von euch!
Viele Grüße
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