Als BR stehen wir kurz vor dem Abschluss einer BetrVereinb zur Arbeitszeitordnung.
Jetzt legt der AG einem Teil der Belegschaft (Teilzeitbeschäftigten) "neue" Arbeitsverträge vor, in welchen er die Dauer der Mittagspause (mindestens 1 Std.) vorschreibt und die Fahrzeiten zu den wechselnden Einsatzorten nicht als Arbeitszeit anrechnen will. Genau zu diesen Punkten stehen wir als BR noch in den Verhandlungen. Ist es rechtens, dass der AG dies nun umgeht, indem er einzelvertraglich Tatsachen schafft? Haben die Mitarbeiter ein Widerspruchsrecht, wenn sie den ArbVertr bereits unterschrieben haben?