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was ist zu tun???

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xXlilliXx
Nov 2016 bearbeitet

Hallo zusammen ich hab ein kleines Problem und ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen. In unserer Firma arbeitet ein Gruppenleiter der bei MA und BR nicht besonderst beliebt ist. Heute hatten wir einen Antrag auf dem Tisch, dass dieser MA auf freiwilliger Basis am Sonntag wegen Bauarbeiten arbeiten soll. Unser Gremium nun bei der Abstimmung mit 3 ja ,1 nein und 3 enthaltungen das ding vom Tisch gejagt hat mit der Begründung unser GF hätte auch andere MA berücksichtigen müssen (was ich nicht verstehen kann). Reicht sowas als Begründung den unser GF ist nun ganz schön sauer (was ich auch verstehe) da wir einen anderen MA (Haustechniker) mit 7 ja stimmen den Sonntag genehmigt haben. Der MA dem wir jetzt den Sonntag abgelehnt haben hat sofort eine Beschwerde eingereit er würde von uns diskriminiert und will eine schriftliche Begründung warum der BR diesen Antrag abgelehnt hat. Was ist zu tun?? Ich habe keinen Plan da ich erst ein paar Monate dabei bin.

1.00604

Community-Antworten (4)

S
sueton

26.11.2010 um 05:39 Uhr

Moin xXlilliXx !

Sich bei BR-Entscheidungen von persönlichen Aversionen leiten zu lassen,tut selten gut. Wenn der GF clever ist,lässt er den Gruppenleiter trotzdem kommen,erst recht,wenn er nachweisen kann,daß dieser aufgrund seiner Qualifikation den Sonntag gebraucht wird.Dann geht das ganze Dingens vor die Einigungsstelle/Arbeitsgericht und dann müsst Ihr Eure beiden Entscheidungen begründen.Dürfte schwierig werden,noch dazu mit der Beschwerde des Betroffenen am Hals!

Grüsse,sueton

U
Ulrik

26.11.2010 um 10:14 Uhr

Hi,

mal eine Anmerkung von mir:

Der MA wollte ja offentsichtlich diesen Sonntag arbeiten. Also, warum habt ihr abgelehnt? Wenn ihr da jetzt keine sehr guten Gründe vorlegt, geht ihr damit baden.

Als Betriebsrat seid ihr ein Aufpasser, der darüber zu wachen hat, dass keine Mauscheleien passieren und jeder fair behandelt wird. Und dabei haben persönliche Wertungen gar nichts verloren!!

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xXlilliXx

26.11.2010 um 11:39 Uhr

Vielen dank schon mal ...somit hat mir mein Bauchgefühl schon mal gesagt das dies eine falsche entscheidung war.Das Problem liegt einfach daran, dass ausser mir noch 2 weitere BRM neu und unerfahren sind.Diese lassen sich von den alten Hasen beeindrucken.Die es eigentlich besser wissen müssten.Ihre Aufgabe sehen sie allerdings darin wie drück ich meinem Chef einen rein :) mir wiederrum wird vorgehalten ich wäre zu sehr auf der Seite der GF anstatt auf Seiten der MA.Dies meines wissens nach §2 BetrVG auch so sein soll oder versteh ich das falsch?

R
rtjum

26.11.2010 um 12:12 Uhr

hallo,

§2 redet von "vertrauensvoller Zusammenarbeit", d.h. doch nicht, daß Du auf der Seite des AG stehen sollst, das ist auf jeden Fall falsch sonst würde dich ja auch der AG wählen und nicht Deine Kollegen die Du vertreten sollst. Du bist in gewissem Sinn der Gegenpart zum aG denn Du hast darbüer zu wachen dass der AG sich an Gesetze hält und Vereinbarungen zu Gunsten der ARbeitnehmer einhält Wenn der freiwillig arbeiten will dann laßt den arbeiten!

gruß rtjum

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