Vertrauliche info über Krankheit
Eine Mitarbeiterin wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Chefin, die ebenfalls eine gute Freundin der Frau ist hat sich dann mit Ihr privat getroffen. In den nächsten tagen darauf hat die Chefin im ganzen Betrieb erzählt das die Mitarbeiterin eingeliefert worden ist.
Auch wenn die Chefin eine gute Freundin ist, dürfte sie es im Betrieb weitersagen? Ist es für die Mitarbeiterin noch zumutbar in diesem Betrieb weiter zu arbeiten?
Community-Antworten (6)
09.11.2010 um 20:03 Uhr
Ist es für die Mitarbeiterin noch zumutbar in diesem Betrieb weiter zu arbeiten? Das kann dochh wohl nur diese beantworten. Wenn sie Kündigt bekommt sie aber wohl mit großer Sicherheit eine Sperrfrist.
Auch könnte nur die MA sagen, ob sich sie hier in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sieht, also Verstoß gegen den Datenschutz. Auch nur sie könnte dann ggf. klagen
09.11.2010 um 20:42 Uhr
wahlvst und du glaubst das bringt was? denkst du allen ernstes dass sich jemand für diesen Verstoß interessiert?
Als BR könnte ich mir in der Tat Dinge vorstellen, die ich machen würde - das allerdings ist ein anderes Thema ;-)))
09.11.2010 um 21:30 Uhr
DonJohnson
es ist "nur" die Antwort auf die neoneo gestellte Frage. Man kann nämlich herauslesen, sollte sie Kündigen oder sie sollte kündigen. Es war ja nicht gefragt, was kann sollte ien BR hier unternehmen.
09.11.2010 um 22:15 Uhr
Hallo DJ, wie wirdest Du denn hier als BR reagieren? Denn wenn aber nur wenn dieses Reden nicht vielleicht doch mit der Freundin abgestimmt war, wären ggf. Induvidualrechte verletzt, also kein Fall für den BR. Anders nur, wenn die Koll. sich auf § 85 beruft.
09.11.2010 um 22:54 Uhr
. . . mal ne interessierte Zwischenfrage: was ist so schützenswert und geheimnisvoll an der Tatsache, dass die Kollegin im Krankenhaus und in welcher Fachabteilung zur Behandlung ist? Klingt da noch so was von veralteten Vorstellungen von der "Klapse" oder "Klapper" oder wie man das auch immer abwertend betitelt mit?
09.11.2010 um 23:05 Uhr
Ausserdem hat die kollegin sich gegenüber der Chefin vielleicht gar nicht in ihrer Eigenschaft als AN gesehen sondern das war ihrer Sicht nach ein privates Gespräch. Da kann man das vergehen der Chefin auch anders sehen. Ausserdem was sagt denn die Kollegin selbst zu dem Vorgang?
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